DEUTSCHE IN WIMBLEDON : Der Anfang könnte gleich das Ende sein

In Wimbledon sind in diesem Jahr 15 deutsche Profis dabei, zehn Herren und fünf Damen. Am heutigen Montag beginnen bereits sieben von ihnen, wobei es die Auslosung mit einigen nicht gut meinte. So erwischten Sabine Lisicki mit der Kroatin Petra Martic, Mona Barthel mit der Finalistin von 2010, Wera Zwonarewa, und Tobias Kamke mit Richard Gasquet aus Frankreich knifflige Auftaktgegner. Eastbourne-Finalistin Angelique Kerber trifft auf die Tschechin Lucie Hradecka, die noch nie eine Runde in Wimbledon gewann. Benjamin Becker spielt gegen Teilzeitprofi James Blake aus den USA, Florian Mayer gegen den routinierten Russen Dimitri Tursunow, und Philipp Petzschner, der am Samstag im Endspiel von s'Hertogenbosch unterlag, bekommt es mit dem Slowenen Blaz Kavcic zu tun. Sollte sich Philipp Kohlschreiber rechtzeitig von seiner Sprunggelenksverletzung erholen, würde Tommy Haas am Dienstag in der ersten Runde gegen ihn spielen. Es wäre ihr viertes Duell, bis jetzt waren alle auf Rasen. Zuletzt siegte Haas im Halbfinale von Halle gegen den Augsburger. „Das ist eine schwierige Auslosung für uns beide“, sagte Haas, „wir könnten in Wimbledon beide weit kommen. Nun scheidet einer früh aus.“ phil

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