Sport : „Deutsche Mütter sind arm dran“

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Was mich am meisten überrascht hat: die Position der Frauen, vor allem der Mütter. Sie ist völlig rückständig. Ich habe die relativ feministische Position meiner Schwiegermutter für repräsentativ für die Frauenposition in Deutschland gehalten. Ich bin auch nach Berlin gekommen, um mich beruflich zu verbessern, und hatte keine Lust, zu Hause zu bleiben und mich nur um mein Kind zu kümmern. Wir haben eine Tagesmutter gefunden und ich ging arbeiten, als Maëlle fünf Monate alt war. In meinem Büro habe ich Erstaunen und zum Teil kritische Blicke gespürt. Für einige war ich eine „Rabenmutter“. Jetzt habe ich eine 80Prozent-Stelle und hole Maëlle jeden Tag um halb fünf nach der Arbeit ab. Das hätte ich in Frankreich wohl nicht gemacht. Warum unterstützt die Politik in Deutschland die Familien nicht besser? Das würde viele Probleme lösen.

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