Sport : Deutscher Meister mit Sagnol, Wörns und Sforza einig

Ciriaco Sforza, Christian Wörns, Willy Sagnol und Mister X - bei Bayern München nehmen die Planungen für die kommende Saison immer mehr Gestalt an. Während die Verpflichtung des französischen Defensivspielers Sagnol bereits perfekt scheint und Sforzas Rückkehr vom 1. FC Kaiserslautern wohl nur noch eine Frage der Zeit ist, hat Manager Uli Hoeneß nun auch offiziell bei Borussia Dortmund im "Fall Wörns" angeklopft. Fragt sich nur noch: Wer ist der Superstar, den die Bayern den Fans in Aussicht stellen? "Wir wollen noch einen absoluten Kracher. Für alle - für die Zuschauer und für uns", meinte Vizepräsident Karl-Heinz Rummenigge. Und sogar Manager Uli Hoeneß ("Es gibt keine Schmerzgrenze mehr") will plötzlich seine Politik ändern und "30 bis 40 Millionen Mark" für einen Top-Spieler hinblättern.

Rund 55 Millionen Mark wollen die Bayern, die Matthäus, Basler und Babbel ersetzen müssen, insgesamt in neue Spieler investieren. 15 Millionen Mark soll die Ablöse für den 23 Jahre Defensivspieler Sagnol vom AS Monaco kosten, der einen Vierjahresvertrag erhält. Fünf bis sechs Millionen Mark dürfte das Engagement von Sforza kosten. Als Alternative zu Wörns haben die Bayern aber auch den 25 Jahre alten slowenischen Nationalspieler Alexander Knavs ins Auge gefasst, der für rund fünf Millionen Mark zu haben sein dürfte.

"Künftig will ich die Titel wieder selbst gewinnen", meinte Hoeneß als Begründung für den Strategie-Wechsel. "Was ich vor sechs Wochen noch total ausgeschlossen habe, überlege ich mir nun ernsthaft. Wir werden wahrscheinlich viel mehr Geld ausgeben müssen", meinte Hoeneß und fügte vieldeutig hinzu: "Wenn ich feststelle, dass mit meiner Art des Geschäftemachens nichts mehr zu bewegen ist, werde ich die Konsequenzen ziehen." Mit Wörns haben sich die Bayern nach eigenen Angaben bereits verständigt. Allerdings gibt es noch keine Freigabe von Borussia. Sforza erklärte unterdessen: "Ich will die Libero-Position." Dann begründete er, weshalb er Kaiserslautern verlassen will: "Mittelmaß genügt mir nicht."

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