Sport : DFB-Frauen siegen 6:0 und erhöhen Torverhältnis auf 31:0

Zilina - Mit dem vierten Sieg in Serie haben die deutschen Fußball-Frauen ihre makellose Bilanz in der WM-Qualifikation gewahrt. Die Elf von Bundestrainerin Silvia Neid besiegte am Samstag die Slowakei in Zilina deutlich mit 6:0 (1:0). Nadine Keßler und Anja Mittag (je 2 Tore), Alexandra Popp und Dzsenifer Marozsán schossen den Erfolg heraus. Die DFB-Auswahl blieb vor 1128 Zuschauern in der aktuellen Qualifikationsrunde für die Weltmeisterschaft 2015 in Kanada ohne Gegentreffer und baute ihr Torkonto auf 31 Treffer aus.

„Insgesamt bin ich zufrieden, wir haben erneut drei Punkte geholt und das Ergebnis geht in Ordnung“, sagte Neid. Sie bemängelte aber eine schwächere erste Hälfte. „Das wurde in der zweiten Halbzeit besser, wir haben unser Laufspiel gesteigert und mehr Präzision gezeigt.“ Doppeltorschützin Mittag monierte nach dem Schlusspfiff: „Wir haben sechs Tore gemacht, aber zufrieden können wir mit der Leistung nicht sein.“ Der Auftritt der DFB-Elf ließ gegen den 41. der Weltrangliste zunächst einige Wünsche offen. Zwar hatte Keßler (VfL Wolfsburg) ihr Team früh in Führung gebracht, doch dann lief zunächst spielerisch bei der Neid-Elf nicht mehr viel zusammen. „Die Slowakinnen stehen tief hinten drin und spielen unfair“, schimpfte Mittag.

Erst nach dem Seitenwechsel war der Bann gebrochen. Mittag erhöhte auf 2:0, später markierte sie auch das 3:0. Für die Spielerin des FC Malmö waren die Treffer 21 und 22 im Nationaltrikot besondere, denn sie bestritt ihr 100. Länderspiel. Auch Keßler trug sich in der Schlussphase ein weiteres Mal in die Torschützenliste ein, ehe die eingewechselte Popp (VfL Wolfsburg) und Marozsán (1.FFC Frankfurt) für den Endstand sorgten.

Bereits am Mittwoch muss die Nationalmannschaft erneut in der WM-Qualifikation ran. Dann kann sie in Osijek gegen Kroatien einen weiteren Schritt zur WM machen. Für die Partie droht Linda Bresonik auszufallen. Die Mittelfeldspielerin des französischen Top-Clubs Paris St. Germain zog sich beim Aufwärmen in Zilina eine Zerrung in der rechten Wade zu und musste kurzfristig passen. dpa

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