DFB : "M-V" soll doch Ehrenpräsident werden

Der frühere DFB-Vorsitzende Mayer-Vorfelder könnte nun doch bald im Ehrenpräsidium des DFB sitzen - allerdings ohne Stimmrecht.

Mayer-Vorfelder
Soll ohne Stimmrecht ins Präsidium: Gerhard Mayer-Vorfelder. -Foto: ddp

Frankfurt/MainGerhard Mayer-Vorfelder soll nun doch Ehrenpräsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) werden. Wie die "Sport-Bild" berichtete, will DFB-Chef und "MV"- Nachfolger Theo Zwanziger beim DFB-Bundestag am 26. Oktober in Mainz einen entsprechenden Antrag stellen. Mayer-Vorfelder soll aber kein Stimmrecht im DFB-Präsidium erhalten.

"Wir haben eine Satzungsänderung vorbereitet, um einen Ehrenpräsidenten ohne Stimmrecht ins Präsidium aufnehmen zu können", wurde Zwanziger in dem Magazin zitiert. "Ich denke, dass sie auf dem Bundestag vollzogen und MV gewählt wird." Jeder, der künftig Ehrenpräsident werde, bleibe ohne Stimmrecht, so Zwanziger.

Braun einziger Ehrenpräsident mit Stimmrecht

Der ehemalige Politiker Mayer-Vorfelder hatte von April 2001 bis zum Oktober 2004 die alleinige Führung des größten Sportfachverbandes als neunter Präsident in der Geschichte des DFB inne. Anschließend bildete er bis zum 8. September 2006 mit Zwanziger die so genannte Doppelspitze.

Als einziger Ehrenpräsident gehört bislang Egidius Braun dem DFB-Präsidium an. Der von 1992 bis 2001 dem Verband vorstehende Aachener besitzt allerdings auch ein Stimmrecht. Unter dem Hinweis auf den zwei Mal wieder gewählten Braun hatte Zwanziger Vorgänger Mayer-Vorfelder die Ehrenpräsidentschaft im vergangenen Jahr verweigert. (mit dpa)

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