DFB : Niersbach distanziert sich von Fifa

DFB Präsident Wolfgang Niersbach hat sich im großen Fifa-Korruptionsskandal erneut vom Fußball-Weltverband distanziert.

„Wenn von der Fifa-Reform gesprochen wird, gehöre ich zu denen, die sagen: Ist alles aufgearbeitet worden mit Blick in die Vergangenheit?“, sagte der 62-Jährige in einem „Kicker“-Interview. „Im Juli 2012 sind im Rahmen der ISL-Affäre die Namen Havelange und Teixeira genannt worden. Damals hieß es, in der ISL-Akte stehen noch weitere Namen, die aufgedeckt werden sollen. Aber was ist denn, wenn das passiert? Und wie wird dann mit den Personen umgegangen? Es geht um absolute Glaubwürdigkeit.“ Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes hatte sich bereits im vergangenen Jahr „erschüttert und schockiert“ gezeigt, als die Staatsanwaltschaft Zug in der Schweiz Schmiergeldzahlungen an hochrangige frühere Fifa-Funktionäre öffentlich gemacht und Fifa-Chef Joseph Blatter diese Affäre eher verharmlost hatte. Niersbachs Vorgänger Theo Zwanziger hatte sich in diversen Affären und Streitfragen stets auf die Seite des umstrittenen Blatter gestellt. (dpa)

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