DFB-Pokal : Babelsberg scheidet gegen Duisburg aus

Der Klassenunterschied zwischen dem SV Babelsberg 09 und MSV Duisburg war von Beginn an deutlich.

Nasse Niederlage: Die Duisburger, hier Jiayi Shao (l.) im Zweikampf gegen Potsdams Benjamin Kauffmann, wurden gegen Babelsberg ihrer Favoritenrolle gerecht.
Nasse Niederlage: Die Duisburger, hier Jiayi Shao (l.) im Zweikampf gegen Potsdams Benjamin Kauffmann, wurden gegen Babelsberg...Foto: dpa

Für Zweitligist Duisburg reichte es damit nach einer souveränen ersten Halbzeit und den Toren von Dominik Stroh-Engel (Eigentor) und Valeri Domovchiyski für den Einzug in die Zweite Runde des DFB-Pokal. Für Babelsberg war es erst der 10. Auftritt im DFB-Pokal, zwei Mal konnte der Drittligist bisher in die nächste Runde einziehen. Der Gegner aus Duisburg hatte da schon mehr Erfahrung vorzuweisen. In der letzten Saison endete ihr Siegeszug erst im Pokalfinale.

Vor 3256 Zuschauern im Karl-Liebknecht-Stadion spielte die Mannschaft von Trainer Milan Sasic diese Erfahrungswerte bei Dauerregen geschickt aus. Besonders die offensiven Flügelspieler Kevin Wolze und Daniel Brosinski sorgten auf dem tiefen Geläuf für den Unterschied. In der 6. Minute war es dann auch Brosinski, der den Ball in den Strafraum schlug, nach einem Luftkampf zwischen dem Duisburger Bruno Gabriel Soares und Stroh-Engel landete der Ball schließlich im Tor. In der Folge ließen die Gäste nichts mehr anbrennen. Einmal nur drosch Babelbergs Igwe den Ball über das Tribünendach auf die Straße. Im Gegenzug spielte Goran Sukalo den Ersatzball perfekt in die Gasse, Wolze konnte sehenswert verlängern – und Domovchiyski spitzelte das Spielgerät über den herannahenden Unger ins Tor. Das Spiel war bereits nach 31. Minuten gelaufen.

In der zweiten Halbzeit schraubte der Zweitligist einen Gang zurück. Und so kam die Auswahl von Trainer Dietmar Demuth in einem kampfbetonten Spiel doch noch zu einigen wenigen Torschüssen, die Florian Fromlowitz aber problemlos parierte. Kurz nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Manuel Gräfe brachen die Fans durch die Zäune und gingen aufeinander los. Doch zumindest die Babelsberger Polizei konnte an diesem Nachmittag Schlimmeres verhindern.

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