DFB-Pokal : Cottbus schlägt Magdeburg 3:1

Zu DDR-Zeiten war Energie Cottbus kein Gegner für den Europacupsieger 1. FC Magdeburg. Das hat sich geändert.

Matthias Koch

Magdeburg -  Im DFB-Pokal reiste Cottbus als Zweitligist bei den viertklassigen Magdeburgern an. Insofern überraschte der 3:1 (2:1)-Erfolg der Lausitzer nicht.

Die Cottbuser gingen nach fünf Minuten durch Emil Jula 1:0 in Führung, als die Magdeburger Fans ihren traditionellen Gesang mit der Liedzeile „Wir sind die größten der Welt“ gerade beendet hatten. Nach Jiayi Shaos 2:0 in der 37. Minute schien alles klar zu sein. Doch die vom Ex-Cottbuser Steffen Baumgart trainierten Magdeburger gaben nie auf und erreichten durch Simon Tüting 60 Sekunden vor der Pause das 1:2. Im zweiten Durchgang aber baute der clevere Favorit vor 14.852 Zuschauern das Ergebnis durch Neuzugang Sergiu Radu (82.) aus.

Eine Woche vor dem Punktspielauftakt konnte Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz nicht alle gewünschten Erkenntnisse gewinnen. Von den Kandidaten für die Stammelf fielen der Brasilianer Roger und Stiven Rivic verletzt aus. Weiterhin offen ist die Zukunft von Gerhard Tremmel. Der wechselwillige und verletzte Torwart wurde durch den nicht immer sicher wirkenden Lars Hirschfeld vertreten. Mit Nils Miatke und Alexander Bittroff tauchten dafür auf der linken Seite zwei Spieler im von Wollitz favorisierten 4-1-3-2-System auf, die nicht jeder erwartet hatte.

Eine Neuerung gab es übrigens auf dem Trikot der Magdeburger, die erstmals für ihre drei DDR-Meistertitel einen kleinen Meisterstern mit der Ziffer 3 über dem Emblem präsentierten. Diesen Ruhm werden sie den Cottbusern für immer voraus haben. Matthias Koch

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