DFB-Pokal : Frankfurt wirft Union raus - HSV und FCN ohne Mühe

Union Berlin ist in der ersten Runde des DFB-Pokals an Eintracht Frankfurt gescheitert. Weiter sind dagegen der Hamburger SV und der 1. FC Nürnberg, für den Robert Vittek gleich dreimal traf.

Frankfurt
Jubel im Stadion an der alten Försterei: Die siegreichen Frankfurter. -Foto: dpa

HamburgDer Hamburger SV ist mit einem souveränen Pflichtsieg beim Oberligisten Holstein Kiel in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Kapitän Rafael van der Vaart bereitete dem Bundesligisten mit seinem Tor zum 1:0 in der 25. Minute den Weg zum weitgehend ungefährdeten 5:0 (1:0)-Erfolg. Mohamed Zidan (54.), Nigel de Jong (71.), Maxim Choupo-Moting (88.) und Romeo Castelen (90.+1) steuerten die weiteren Treffer bei. Vor 11.386 Zuschauern im ausverkauften Holstein-Stadion begannen die Gastgeber zwar gut, waren aber insgesamt zu harmlos, um den Favoriten ins Wanken zu bringen. Kurz nach seiner Einwechslung kassierte HSV-Verteidiger Bastian Reinhardt nach einer Notbremse in der 80. Minute die Rote Karte.

Ebenfalls ohne große Mühe weiter ist Eintracht Frankfurt - dank eines "Dreierpacks" von Alexander Meier. Der 1,96 Meter große Offensivspieler markierte beim 4:1 (2:1)-Sieg des hessischen Bundesligisten beim Drittligisten Union Berlin gleich drei Tore (17., 37. und 57. Minute) - damit erreichte der Finalist von 2006 und Halbfinalist der vergangenen Saison ohne größere Probleme die zweite Runde des aktuellen Wettbewerbs. Vor 12.167 Zuschauern an der "Alten Försterei" hatte Nico Patschinski (28.) für den zwischenzeitlichen Ausgleich gesorgt. Auf Pass von Matchwinner Meier setzte Ioannis Amanantidis den Schlusspunkt (86.).

Nürnberg besiegt SC Victoria Hamburg

Titelverteidiger 1. FC Nürnberg hat sich 71 Tage nach dem Triumph im Berliner Olympiastadion in der ersten Runde des DFB-Pokals beim Hamburger Fünftligisten SC Victoria schadlos gehalten. Das Team von Trainer Hans Meyer besiegte den Pokalsieger auf hanseatischer Ebene souverän mit 6:0 (3:0). Vor 6 093 Zuschauern im altehrwürdigen Hoheluftstadion legten die Franken schon in der
ersten Halbzeit den Grundstein zum Sieg über den Deutschen Amateur-Vizemeister von 1975.

Allein drei Tore erzielte der slowakische Nationalspieler Robert Vittek. Das exakt 100 Jahre alte Stadion im Hamburger Stadtteil Lokstedt erwies sich als ungewohnte Spielstätte für den hohen Favoriten und neunmaligen deutschen Meister. Die Umkleidekabinen waren für die Gäste zu klein, die Profis zogen sich vor dem Spiel im Hotel um. (mit dpa)

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