Sport : DFB-Pokal: Fünftligist holt zweimal auf

Mit einem glanzlosen Pflichtsieg hat Fußball-Bundesligist SC Freiburg die zweite Runde im DFB-Pokal erreicht. Die enttäuschenden Freiburger taten sich beim 4:2 (1:1) beim Berliner Verbandsligisten SV Yesilyurt lange Zeit sehr schwer. Ibrahim Tanko (28.), Alexander Iaschwili (57.), Stefan Müller (76.) und Florian Bruns (78.) erzielten vor 8000 Zuschauern im Jahnsportpark die Tore für den Bundesligisten. Für den Berliner Pokalsieger trafen Özcan Yakut (39.) und Kapitän Orhan Perktas (70.).

Das Team von Trainer Volker Finke nahm das Auswärtsspiel locker, agierte wie in einem Trainingsspiel, wirkte statisch, und im Mittelfeld fehlten die zündenden Ideen. Das Führungstor durch den Ghanaer Tanko resultierte aus einem der wenigen guten Spielzüge. Andere Chancen vergaben Ferydoon Zandi (25.) und Iaschwili (43.) kläglich.

Der Verbandsligist dagegen wusste durch eine kompakte Defensivarbeit zu gefallen, die durch Libero Borislav Perkovic gut organisiert war. Waren die Freiburger vor der Halbzeit wenigstens spielbestimmend, so war im zweiten Durchgang kaum noch ein Klassenunterschied zu erkennen. Die Berliner kamen einige Male gefährlich vor das Tor von Richard Golz, spielten die Konter aber nicht konsequent zu Ende. In dieser Phase schlug der Bundesligist Team zum zweiten Mal nach dem Ausgleich zum 1:1 zu, doch Yesilyurt bäumte sich noch einmal auf und glich ein zweites Mal aus. Erst nach dem Treffer zum 3:2 brach der Verbandsligist am Ende der Partie ein. Bei den Freiburgern wiesen allenfalls Nationalspieler Sebastian Kehl und Abwehrspieler Stefan Müller Normalform auf. Yesilyurt hatte in Perkovic und Perktas ihre besten Akteure.

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