DFB-Pokal : Schalke spaziert in zweite Pokalrunde

Der FC Schalke 04 hat in der ersten Runde des DFB-Pokals keinerlei Probleme mit Eintracht Trier gehabt. Am Ende gewannen die "Königsblauen" mit 9:0.

TrierDer FC Schalke 04 hat im Schongang die zweite Runde im DFB-Pokal erreicht und sich mit einem 9:0 (3:0)-Schützenfest bei Eintracht Trier für den Bundesliga-Auftakt warmgeschossen. Knapp eine Woche vor dem Knüller beim deutschen Meister VfB Stuttgart entledigte sich der Vizemeister seiner Pflichtaufgabe beim eine Halbzeit in Unterzahl spielenden Südwest-Oberligisten mühelos. Vor 10.900 Zuschauern im ausverkauften Moselstadion erzielten der gut aufgelegte Gerald Asamoah (8./31./48.), Rafinha per Foulelfmeter (21.), Mesut Özil (53.), Kevin Kuranyi (58.), Ivan Rakitic (69.), Christian Pander (87.) und Heiko Westermann (90.) die Treffer für Schalke. Die Hausherren verloren neben der Partie auch Torwart Ulrich Schneider, der in der 39. Minute wegen einer Notbremse an Kuranyi die Rote Karte sah.

Der haushohe Favorit beherrschte die Partie vom Anpfiff weg und kam ohne großen Aufwand zum Erfolg. Die Gastgeber agierten nervös und luden die Schalker mit einer Vielzahl individueller Fehler förmlich zum Toreschießen ein. Dem 1:0 von Asamoah ging ein katastrophaler Abwehrfehler voraus, vor dem 2:0 durch Rafinhas Elfmeter wurde Asamoah im Strafraum zu Fall gebracht und beim 3:0 durfte sich der frei durchlaufende Asamoah die Ecke aussuchen.

Trierer Keeper verhindert Schlimmeres

Der gut aufgelegte Trierer Schlussmann Schneider verhinderte mit einer Reihe von Glanzparaden einen höheren Pausen-Rückstand, avancierte sechs Minuten vor der Halbzeit aber zum tragischen Helden, als er nach einer Notbremse gegen den durchgebrochenen Kuranyi vorzeitig vom Platz flog. Ersatztorwart Philippe Stelletta rückte für ihn zwischen die Pfosten und eroberte die Herzen der Trierer Fans auf Anhieb. Zunächst parierte er den Strafstoß von Halil Altintop und dann auch noch den Nachschuss von Fabian Ernst.

Praktisch mit dem Halbzeitpfiff hatte die Eintracht den Ehrentreffer auf dem Fuß, doch Sebastian Hartung scheiterte mit einem Foulelfmeter an Schalke-Torhüter Manuel Neuer. Christian Pander hatte Christian Müller im Strafraum zu Fall gebracht. Nach dem Wechsel änderte sich am Spielverlauf nichts. Schalke dominierte nach Belieben und nutzte die sich bietenden Lücken in der Trierer Abwehr eiskalt zu weiteren Toren. (mit dpa)

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