DFB-Pokal : Union testet Reservisten beim Pokalspiel in Osnabrück

Union spielt heute Abend im Pokal gegen den VfL Osnabrück. Mit Blick auf der Liga-Partie gegen Paderborn lässt Trainer Uwe Neuhaus mehrere Reservisten auflaufen.

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Union-Trainer Uwe Neuhaus.
Union-Trainer Uwe Neuhaus.Foto: dpa

Ein bisschen dürften sich die Fußballer des 1. FC Union derzeit vorkommen wie während der Saisonvorbereitung. Dann begibt sich der Berliner Zweitligist gern ins Trainingslager. Meist geht es Richtung Süden, wahlweise auch zur Ostsee. Ans Meer dürfen die Spieler dieser Tage aber nicht, den Tross zieht es gen Westen. Trainer Uwe Neuhaus hat ein „Kurztrainingslager“ angeordnet. Geschuldet ist das dem Terminplan. Heute Abend tritt der 1. FC Union in der zweiten Runde des DFB-Pokals beim VfL Osnabrück (20.30 Uhr) an. Drei Tage später steht das Punktspiel beim SC Paderborn auf dem Programm. Und weil die Städte nah beieinander liegen, spart sich das Team die zwischenzeitliche Rückreise.

Die Berliner haben sich in zwei verschiedene Hotels eingemietet, einmal nahe Osnabrück und einmal nahe Paderborn. Neuhaus dürfte das intensive Beisammensein über mehrere Tage nicht ungelegen kommen. Die Enttäuschung über die 2:4-Niederlage am vergangenen Freitag gegen Fürth ist bei ihm noch nicht ganz verflogen. Der Trainer will die Zeit deshalb auch nutzen, um Einzelgespräche zu führen.

Doch obwohl sich alle auf Seiten des 1. FC Union viel Mühe geben, die Bedeutung des Pokalspiels zu betonen, liegt das Hauptaugenmerk eher auf dem Punktspiel beim SC Paderborn. Auch deshalb will Neuhaus in Osnabrück einigen Spielern eine Chance geben, die zuletzt nicht so viel gespielt haben. Auf die erfolgreiche Startelf der vergangenen Wochen kann Unions Trainer ohnehin nicht zurückgreifen. Marc Pfertzel wurde beim Erstrundensieg in Regensburg vom Platz gestellt und ist gesperrt. Für ihn wird wohl Björn Kopplin als rechter Außenverteidiger beginnen. Auch Sören Brandy ist nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung am Freitag noch nicht fit. Von den Reservisten erwartet Unions Trainer, dass sie sich als Alternativen aufdrängen. „Der Kader hat einen Auftrag, gerade mit Blick auf die kommenden Wochen“, sagt Neuhaus. Der Auftrag lautet, in der Liga weiter in der Spitzengruppe zu bleiben. Und wenn dabei noch die dritte Runde im DFB-Pokal abfällt, umso besser.

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