DFB-Pokal : Werder Bremen schlägt Braunschweig

Herbe Niederlage für die Braunschweiger unter ihrem neuen Trainer Benno Möhlmann: In letzter Sekunde verpassten die Bremer im Stadion an der Hamburger Straße den Gastgebern ein Tor.

Gert Glaner[dpa]
Boubacar Sanogo
Bremens Boubacar Sanogo hebt jubelnd den Arm nach dem Tor gegen Braunschweig. -Foto: dpa

Braunschweig Werder Bremen hat die erste Pflichtübung der Saison mit viel Glück gemeistert und ist mit einem 1:0 (0:0)-Sieg bei Eintracht Braunschweig die zweite Runde im DFB- Pokal eingezogen. Boubacar Sanogo erzielte neun Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit vor 22 .500 Zuschauern im ausverkauften Stadion an der Hamburger Straße das Tor für den stark ersatzgeschwächten Fußball-Bundesligisten, der ab der 47. Minute nach der Gelb-Roten Karte für Per Mertesacker wegen wiederholten Foulspiels dezimiert war.

Die Hausherren verloren unter ihrem neuen Trainer Benno Möhlmann auch das dritte Pflichtspiel, nachdem zuvor zwei Pleiten in der Regionalliga vorausgegangen waren. Bei prächtigen äußeren Bedingungen war vom Rumpfteam der Bremer, die gleich elf Spieler ersetzen mussten, nicht viel zu sehen. Die Abwehr wirkte verunsichert, das Mittelfeld brachte nichts Konstruktives zu Stande und vorn hing das Sturmduo mit Boubacar Sanogo und Markus Rosenberg in der Luft. Tor-Chancen gab es nicht. Für die einzigen Aufreger sorgten Carlos Alberto, der sein erstes Pflichtspiel für Werder bestritt, und Per Mertesacker, die nach groben Fouls völlig zurecht Gelbe Karten sahen.

Die neu formierten Gastgeber, deren Trainer nur noch drei Akteure aus dem Vorjahr für die Startelf nominierte, wirkten da wesentlich gefälliger und engagierter. Daraus resultierten auch einige Möglichkeiten, die beiden besten aus Standards. Die Kopfbälle von Lars Fuchs (20.) und Martin Horacek (35.) gingen jedoch am Werder-Tor vorbei. In Überzahl setzten die Hausherren nach dem Wechsel ihren Sturmlauf fort. Zählbares sprang wegen der Schwächen im Abschluss jedoch nicht heraus. Die besten Möglichkeiten vergaben Sreto Ristic (65.), der das Tor aus Nahdistanz nicht traf, und Kai Danneberg (84.), der an Werder-Torhüter Tim Wiese scheiterte. Am Ende machte Sanogo für Werder alles klar. (mit dpa)

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