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DFB-Pokal: Zusammenfassung : Bayer Leverkusen siegt nach dramatischem Elfmeterschießen

In der zweiten Runde des DFB-Pokals verpasst der 1. FC Magdeburg nur ganz knapp eine Sensation gegen Bayer Leverkusen. Hoffenheim, Wolfsburg und der SC Freiburg setzten sich souverän durch. Im Duell zweier Bundesligisten siegte Borussia Mönchengladbach gegen Eintracht Frankfurt.

Bayer Leverkusen (Szene mit Stefan Kießling) musste in Magdeburg über 120 Minuten gehen - und setzte sich dann in einem dramatischen Elfmeterschießen gegen Magdeburg durch.
Bayer Leverkusen (Szene mit Stefan Kießling) musste in Magdeburg über 120 Minuten gehen - und setzte sich dann in einem...Foto: dpa

Nach der 2. Runde im DFB-Pokal sind schon neun Fußball-Bundesligisten ausgeschieden. Damit stellten die Erstligisten den Negativ-Rekord aus der Spielzeit 1992/93 ein. Bayer Leverkusen verhinderte nur mit viel Glück eine dicke Blamage. Der Champions-League-Teilnehmer gewann am Mittwochabend in der 2. Runde des DFB-Pokals in einem dramatischen Elfmeterschießen mit 5:4 (1:1/2:2) beim Viertligisten 1. FC Magdeburg.

Dem Champions-League-Teilnehmer Leverkusen gelang vor 25 000 Zuschauern im ausverkauften Magdeburger Stadion die frühe Führung durch Hakan Calhanoglus direkt verwandelten Freistoß (3.). Magdeburgs Torwart Jan Glinker sah dabei ganz schlecht aus. Beim 1:1 (28.) der Magdeburger durch Christoph Siefkes erlaubte sich der ansonsten sichere Bayer-Torwart Bernd Leno auch einen schweren Fehler. In der 78. Minute musste Leverkusens Heung-Min Son wegen einer Tätlichkeit vom Platz. In der Verlängerung brachte Niklas Brandt den krassen Außenseiter mit einem krachenden Schuss 2:1 in Führung (111.).

Kyriakos Papadopoulos köpfte das glückliche 2:2 (115.). Im anschließenden Elfmeterschießen sah der Underdog nach zwei Leverkusener Fehlschüssen schon wie der sichere Sieger aus. Doch dann zeigte der Regionalligist Nerven, und Bayer-Schlussmann Leno bewahrte sein Team mit drei Paraden vor der Blamage.

Einen Spielbericht vom Sieg des FC Bayern beim Hamburger SV lesen Sie hier.

Borussia Mönchengladbach dominierte vor 46 500 Zuschauern im Frankfurter WM-Stadion die Partie, führte zur Pause aber nur 1:0 durch den Treffer von Thorgan Hazard (17.). Der Liga-Zweite vom Niederrhein ging auch im zweiten Durchgang verschwenderisch mit den Chancen um. Als Ibrahima Traoré (67.) zum 2:0 traf, schien die Partie gegen schwache Frankfurter gelaufen. Durch den 1:2-Anschlusstreffer von Vaclav Kadlec (89.) wurde es kurz noch mal spannend.

Erstligist 1899 Hoffenheim hatte gegen den Zweitligisten FSV Frankfurt keine Probleme. Die Tore zum 5:1 (2:0) erzielten Sven Schipplock (23.), Jannik Vestergaard (45.), zweimal Roberto Firmino (57. und 90.) und Anthony Modeste (72.). Für die Hessen verkürzte André Schembri zum 1:4 (80.). Der VfL Wolfsburg musste gegen den Zweitliga-Aufsteiger 1. FC Heidenheim zunächst den 0:1-Rückstand durch Marc Schnatterer (12.) hinnehmen. Dann lief es für den Europa-League-Teilnehmer. Daniel Caligiuri (28.), Bas Dost (44.) und zweimal Luiz Gustavo (65./78.) sorgten für das standesgemäße 4:1 (2:1). Auch der SC Freiburg gab sich mit einem 5:2 (1:1) beim Zweitliga-Schlusslicht 1860 München keine Blöße.
Im Zweitliga-Duell schaltete RB Leipzig den FC Erzgebirge Aue mit 3:1 (1:1) nach Verlängerung aus. Bundesliga-Absteiger Eintracht Braunschweig gewann knapp mit 1:0 (0:0) beim Viertligisten Würzburger Kickers.

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