Sport : DFB-Pokal: Zwei schlechte Nachrichten für Cottbus

Die Auswärtsschwäche des Bundesligisten Energie Cottbus hielt auch im DFB-Pokal an. Beim Fußball-Zweitligisten SSV Ulm 46 verlor die Mannschaft von Trainer Eduard Geyer verdient mit 0:2 (0:0). Die Ulmer hingegen schossen sich unter den Augen ihres künftigen Trainers Hermann Gerland aus der Krise. Vor 5500 Zuschauern im Donau- Stadion erzielten Sascha Rösler (52. Minute) und der Brasilianer Leandro (90./Foulelfmeter) die Tore für den Zweitligisten. Cottbus bot vor allem im Angriff eine enttäuschende Vorstellung bot.

Von einem Klassenunterschied konnte beim Pokal-Duell zwischen Absteiger und Aufsteiger keine Rede sein. Vier Tage nach ihrem 3:0-Erfolg in Mainz begannen die Ulmer gegen die wiederum mit zehn Ausländern in der Anfangself angetretenen Cottbuser forsch und schwungvoll. Die beste Möglichkeit für die letztmals von Interims- Coach Peter Assion betreuten Ulmer in der ersten Halbzeit verpasste Scharinger (11.), dessen Freistoß knapp über das Gäste-Tor strich. Erst nach knapp einer halben Stunde kam der FC Energie besser in Tritt, ohne dabei spielerische Glanzlichter zu setzen. Ihre beste Szene verzeichnete Energie Cottbus in der 25. Minute, als ein Schlenzer von Miriuta das Ulmer Gehäuse verfehlte.

Sieben Minuten nach der Pause gelang Rösler im Anschluss an einen Eckball das verdiente Führungstor für die Hausherren. Gegen den Rechtsschuss des Junioren-Nationalspielers hatte Piplica im Cottbuser Tor keine Abwehrchance. Nach dem Rückstand vermisste man bei der Elf von Trainer Eduard Geyer das Aufbäumen gegen die drohende Niederlage. Hintermannschaft in Verlegenheit zu bringen.

Vor dem Spiel hatte Trainer Eduard Geyer eine schlechte Nachricht ereilt. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) verurteilte den Coach zu einer Geldstrafe von 7000 Mark, weil er im Punktspiel gegen Eintracht Frankfurt in der 87. Minute auf die Tribüne verwiesen worden war. Geyer zeigte sich einsichtig: "Manchmal sind Schiedsrichter kleinlich. Wir führten gegen die Frankfurter, und ich habe aus Freude darüber die Coachingzone verlassen. Aber sie sollen eben hart durchgreifen."

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