DFB-Sportdirektor : Sammer sagt Tschechien ab

Die Tschechen wollten ihn zum Nachfolger des Nationaltrainers Karel Brückner machen - doch Matthias Sammer lehnte ab, wie am Freitag bekannt wurde.

Matthias Sammer hat eine Offerte des tschechischen Fußball-Verbandes (CFS) nicht angenommen. Das bestätigte der Sportdirektor des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Freitag. Ein Offizieller des CFS habe sich bei ihm nach seiner Bereitschaft erkundigt, den Job des nach dem Ausscheiden bei der EM zurückgetretenen Karel Brückner zu übernehmen, sagte Sammer am Freitag nach Medienberichten. Er habe seinen Gesprächspartner aber wissen lassen, dass er beim DFB bleiben wolle.

Sammer hatte seinen Vertrag beim DFB erst Ende Mai bis 2013 verlängert. "Ich habe mit meiner Vertragsverlängerung bewusst eine Grundsatzentscheidung getroffen, meinen eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen. Deshalb kommt es für mich überhaupt nicht in Frage, jetzt ins Trainergeschäft zurückzukehren", sagte der frühere Meister-Trainer von Borussia Dortmund. Sammer war nach Aussage des Generalsekretärs des tschechischen Nationalen Olympischen Komitees, Petr Hrubec, einer von lediglich drei Kandidaten für die Brückner-Nachfolge. Nach Sammers Absage kommen noch der frühere tschechische Assistenzcoach Ivan Hasek, der derzeit bei Al-Ahli in Dubai tätig ist, sowie Brückners Assistent, der ehemalige Bundesliga-Profi Petr Rada, in Frage. (Tsp)

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