DFL : Rauball für Gehaltsobergrenzen im Fußball

DFL-Boss Reinhard Rauball möchte gerne das Thema Gehaltsobergrenzen im Profi-Fußball angehen. Indes versichert Theo Zwanziger, dass der DFB nicht von der Finanzkrise betroffen ist.

Rauball Foto: dpa
Liga-Präsident Reinhard Rauball. -Foto: dpa

Frankfurt/MainLiga-Präsident Reinhard Rauball hat sich für Gehaltsobergrenzen im Profi-Fußball und eine Lösung durch den europäischen Dachverband Uefa ausgesprochen. "Dieses Thema würde ich gerne angehen. Es müsste auf europäischer Ebene laufen, die Uefa müsste mitmachen", sagte Rauball in einem Interview mit dem Fachmagazin "kicker".

Mehr Transparenz bei den Gehältern

Eine konkrete Summe nannte Rauball nicht. Stattdessen befürwortet er eine an das Finanzbudget gekoppelte Prozentlösung. "Ein Weg wäre, die Ausgaben für den Personalbereich zu begrenzen, indem man zum Beispiel festschreibt, dass maximal nur 50 Prozent des Budgets dafür ausgegeben werden dürfen", sagte der Chef der Deutschen Fußball Liga (DFL). Auch mit einer Offenlegung von Gehältern hätte Rauball "kein Problem". "Im Sinne der Transparenz wird man sich daran gewöhnen, auch wenn es nicht unserer Mentalität entspricht", sagte er.

DFB-Präsident Theo Zwanziger versicherte in dem Doppel-Interview, dass der Deutsche Fußball-Bund durch die Finanzkrise keinen Schaden genommen habe. "Ich war DFB-Schatzmeister, als es darum ging, ob wir Geld in Fonds anlegen. Damals habe ich gesagt: Wir sind keine Bank. Beim DFB gibt es nur festverzinsliche Anlagen, uns ist kein Euro verloren gegangen", sagte Zwanziger. (sg/dpa)


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