• DFL verteidigt Lauterer Strafmaß Doch die Kritik der Konkurrenten im Fußball-Abstiegskampf hält an

Sport : DFL verteidigt Lauterer Strafmaß Doch die Kritik der Konkurrenten im Fußball-Abstiegskampf hält an

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Hamburg (dpa). Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat sich gegen die Vorwürfe der BundesligaVereine gewehrt, den 1. FC Kaiserslautern wegen „Unregelmäßigkeiten in den Lizenzunterlagen“ zu milde bestraft zu haben. Der Abzug von drei Punkten für die kommende Saison sowie 125000 Euro Geldstrafe seien innerhalb des „Ermessensspielraumes“, verteidigte DFL-Chefjustiziar Thomas Summerer das am Donnerstag gefällte Urteil. Er räumte allerdings ein, dass auch ein Punktabzug für die laufende Spielzeit möglich gewesen wäre. Genau dies wird von Kaiserslauterns Konkurrenten im Abstiegskampf gefordert. In einer dpa-Umfrage äußerten in Bielefeld, Cottbus, Leverkusen, Nürnberg, Rostock und Bochum nahezu alle vom Klassenerhalt bedrohten Vereine teilweise harsche Kritik. Sie sehen darin eine klare Wettbewerbsverzerrung, weil sich Kaiserslautern die Lizenz für die laufende Spielzeit erschlichen habe. „Dieses Urteil ist nicht ganz nachvollziehbar. Da wird doch teilweise mit zweierlei Maß gemessen“, sagte Bielefelds Manager von Heesen. Bochums Trainer Neururer sprach von „einem absoluten Unding“, Energie-Präsident Krein von einer „unheimlichen Schweinerei“ und einer „Ungerechtigkeit“. Und sogar Bayer Leverkusens Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser, der zugleich im DFL-Vorstand sitzt, befand: „Das Ergebnis ist unbefriedigend.“

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