Sport : Di Luca gewinnt das Amstel Gold Race

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Maastricht Steffen Wesemann kämpfte, doch am Ende war es wie immer in diesem Jahr für das T-Mobile- Team. Wesemann landete beim Amstel Gold Race im Hauptfeld, und sein Team bleibt weiterhin ohne Saisonsieg. 40 Kilometer vor dem Ziel startete Wesemann an der Seite des Niederländers Leon van Bon aus dem Hauptfeld eine couragierte Verfolgung einer Ausreißergruppe. Aber die beiden wurden ebenfalls gestellt. Danach attackierte Wesemann noch einmal, aber wieder ohne Erfolg. „Nach den beiden Attacken fehlte mir am Ende die Kraft zum Spurt“, sagte Wesemann. Sieger des 250,7 Kilometer langen Rennens wurde der Italiener Danilo di Luca vor dem Niederländer Michael Boogerd. Bester deutscher Profi auf Rang sechs war am Sonntag Patrik Sinkewitz aus Fulda.

„Wesemann ist ein gutes Rennen gefahren. Seine Form stimmt“, sagte T-Mobile-Teamchef Mario Kummer. Doch auch nach dem achten ProTour-Rennen der Saison wartet das T-Mobile-Team weiterhin auf den ersten Sieg.

Schon nach 14 Kilometern hatten sich im Nebel vier Fahrer abgesetzt, ihr maximaler Vorsprung betrug 12:16 Minuten. Erwin Thijs (Belgien) und Christophe Moreau (Frankreich) hatten an der Spitze den längsten Atem und mussten sich den Verfolgern erst 20 Kilometer vor dem Ziel ergeben. Drei Kilometer vor dem Ziel waren dann auch Wesemann und van Bon wieder eingeholt, und die Entscheidung fiel an der steilen Rampe des Caubergs. Di Luca ließ der Konkurrenz keine Chance. Immerhin konnte sich Vorjahressieger Davide Rebellin (Italien) vom Gerolsteiner-Team noch über Rang vier freuen. dpa

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