Sport : Die Beständigen

Albas Basketballer streben nach dem achten Meistertitel in Folge

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Zwei Szenen stehen für die vergangene Saison von Alba Berlin. Zum einen natürlich Mithat Demirels Sprint in 4,6 Sekunden über das gesamte Basketballfeld mit anschließendem Korbleger in letzter Zehntelsekunde. Dadurch entschied der kleine Aufbauspieler das Pokalfinale 2003, für Alba, versteht sich. Und da ist die Ansage, die der Hallensprecher in Braunschweig im vierten Playoff-Halbfinale in der Halbzeit machte: Die Karten für das Finale gebe es an den üblichen Vorverkaufsstellen. Alba Berlin schien in diesem Moment bezwungen, die lange Serie der deutschen Meistertitel, die an die Berliner Basketballer verliehen werden, schien beendet.

Gestern durften sich die Basketballer von Alba Berlin zum sechsten Mal als Berliner Mannschaft des Jahres feiern lassen. Diese Ehre wäre Alba wohl kaum zuteil geworden, wenn das Team tatsächlich im Halbfinale ausgeschieden wäre. Doch es kam anders, was damals wirklich überraschte, obwohl das Ergebnis am Ende wie immer in den letzten sieben Jahren war. Dank einer Energieleistung in der zweiten Halbzeit gewannen die Berliner erst das Spiel in Braunschweig, dann die Halbfinal-Serie (3:2) und am Ende die Finalserie gegen Bamberg (3:0). Es war der siebte Meistertitel in Folge, den Pokal stemmten die Berliner zum vierten Mal in die Höhe. Das alles gelang dem Team von Trainer Emir Mutapcic, obwohl die nationale Konkurrenz von Jahr zu Jahr stärker wird. Trotzdem räumen die Berliner in erstaunlicher Beständigkeit national die Titel ab. In dieser Saison strebt Alba nach dem Meistertitel Nummer acht. Es wäre ein Rekord im deutschen Basketball. ben

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