Sport : DIE BILANZ DER DEUTSCHEN

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Vor dem ersten Springen der Vierschanzentournee hatte Bundestrainer Peter Rohwein von seinen Athleten gefordert, die große Leistungslücke zu Michael Uhrmann zu schließen. Prompt ist dies in Oberstdorf gelungen. Allerdings nur, weil Uhrmann schlechter sprang als vorher. So überwog im deutschen Team am nächsten Morgen die Enttäuschung . „Auch bei mir“, sagte Rohwein. „Ein Platz unter den ersten drei schien nach den Vorleistungen greifbar nahe und fast schon eingeplant, aber so funktioniert das eben nicht im Sport.“ Vor allem Uhrmann ärgerte sich. Er hatte nach seinen guten Ergebnissen im Weltcup sogar mit dem Gesamtsieg geliebäugelt. „Jetzt habe ich keine Chance mehr“, sagte der 27-Jährige. „Ich kann noch einige Springer einholen, Janne Ahonen aber nicht." Sorgen bereitet die Leistung von Martin Schmitt , der auf Rang 24 sprang. „Immer, wenn man denkt, er macht zwei Schritte vorwärts, geht es einen zurück", sagte Rohwein. Immerhin konnten Georg Späth mit Rang sieben und Alexander Herr mit Rang zwölf ein gutes Mannschaftsergebnis erreichen. Doch dieses wird erst im Februar beim Mannschaftsspringen bei den Olympischen Spielen in Turin mit einer Medaille belohnt. Bei der Tournee zählen die Einzelergebnisse, ein Rang unter den ersten drei der Gesamtwertung oder ein Podiumsplatz bei einem der vier Springen. Letzteres hat sich Michael Uhrmann nun fest für

Garmisch-Partenkirchen vorgenommen. ben

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