Sport : Die Boxer wollen vom guten Image der Fußballer profitieren

miro

Zusammen mit dem Boxring Berlin bildet die Gruppe der Faustkämpfer von Hertha BSC die Bundesligastaffel Boxring Hertha BSC Berlin. "Wir wollen den durch die Fußballer wieder aufpolierten Namen von Hertha in Berlin für eine größere Aufmerksamkeit unseren Boxern gegenüber nutzen", sagt Hans-Peter Miesner, Präsident des Berliner Box-Verbandes (BBV). Die neue Saison 1999/2000 startet am kommenden Sonnabend. Dabei empfängt Boxring Hertha die Staffel von Bayer 04 Leverkusen.

Die Heimkämpfe werden die Berliner in der Spandauer Bruno-Gehrke-Halle (jeweils Sonnabends ab 18 Uhr) bestreiten. Der Saisonetat der Berliner beläuft sich laut Miesner auf rund 200 000 Mark. "Es ist der kleinste Etat in der Sechser-Liga." Dennoch geht der Meisterschaftsdritte der vergangenen Saison mit einer ausgeglichen besetzten Staffel aussichtsreich ins Rennen. Der leitende Landestrainer Berlins, Adolf Angrick, wird zusammen mit Lutz Käsebier die Mannschaft betreuen. Geboxt wird bei den besten deutschen Amateuren über eine Distanz von vier Runden zu je zwei Minuten. "Wir wollen wieder die altbewährte Drei-Runden-Distanz, aber wir müssen uns am internationalen Standard orientieren", sagte Miesner. Angeführt wird das Aufgebot der Berliner von Dirk Krüger (Bantamgewicht) sowie dem Brüderpaar Andreas (Mittel) und Mathias (Halbschwer) Kempe, die vor einem halben Jahr in Wolfenbüttel Deutscher Meister werden konnten. Mit Kay Huste (Leicht) steht ein ehemaliger Europameister in der Staffel. Verstärkt haben sich die Berliner mit den beiden Dänen Reza Zamzam (Welter) und Youssef El-Awar (Halbmittel). Im Schwergewicht werden entweder Cengiz Koc oder Daniel Ende boxen.

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