Sport : Die Capitals lassen sich vom Tabellenführer nicht einschüchtern

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Ausverkaufte Kölnarena und die Capitals mittenmang: Heute müssen die Berliner in der Deutschen Eishockey-Liga bei den Kölner Haien antreten, wahrscheinlich vor der Rekordkulisse von 18 000 Zuschauern. Bis gestern waren fast alle Tickets für das Spiel zwischen dem Tabellenführer und dem Fünften aus Berlin abgesetzt. "Das wir ein Riesentrubel", befürchtet Michael Komma, "wir werden auf eine Mannschaft treffen, die sich besonders engagieren wird." Trotzdem brauche man sich nicht zu verstecken, sagt der Trainer der Capitals. "Wir dürfen uns nicht von der Kulisse einschüchtern lassen, schließlich sind wir nicht schlechter als Köln."

Die Berliner fahren nicht ohne Sorgen an den Rhein. Gleich vier Spieler fallen aus. Kapitän Pavel Gross (Fußverletzung) hatte am Dienstag zwar versucht, wieder ins Training einzusteigen, verließ aber nach nur einer Runde wieder das Eis. Laut Sprecher Peter Harbig ist ein Termin für das Comeback des Tschechen "noch nicht in Sicht". Mit Stürmer Frederik Ytfeldt meldete sich zudem gestern ein weiterer Akteur bei Michael Komma ab. Der Schwede laboriert an einer fiebrigen Erkältung. Zudem fehlen Verteidiger Martin Ulrich (Schulterverletzung) und Stürmer Dennis Meyer (Adduktorenzerrung). Letzterer, bislang nur Reservist, hätte heute wohl sonst eine Chance erhalten, denn Jim Hiller hat seine Bauchmuskelzerrung noch nicht ganz überstanden. "Ob ich Hiller gegen Köln schon bringe, weiß ich nicht. Er soll sich nämlich in Ruhe auskurieren", sagt Komma, "am Sonntag gegen Rosenheim wird er dann wahrscheinlich schon für ein paar Minuten aufs Eis können".

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