Sport : Die deutschen Springreiter werden beim CHIO Vorletzte

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Aachen Die Stangen purzelten, das Strafpunkte-Konto wuchs, und die Mienen verfinsterten sich. Die deutschen Springreiter erlebten gestern beim CHIO in Aachen ein Debakel und kamen beim Nationenpreis nur auf den vorletzten Platz. „Das ist natürlich eine riesige Enttäuschung“, sagte Bundestrainer Kurt Gravemeier. Sieger wurden die USA mit 13 Strafpunkten vor Frankreich und den Niederlanden (beide 21).

Nur fünf Wochen nach ihrem Erfolg bei der Europameisterschaft erlebten die Deutschen, Titelverteidiger beim CHIO, eine der größten Enttäuschungen der vergangenen Jahre und sammelten insgesamt 30 Strafpunkte. „Das war kein Pech“, sagte Doppel-Europameister Marco Kutscher über die vielen Fehler. Beim ersten Starter schien noch alles nach Plan zu laufen, als Marcus Ehning im Sattel von Gitania eine tadellose Runde zeigte. Doch danach lief es nicht mehr. Kutscher, dem derzeit erfolgreichsten deutschen Reiter, unterliefen die meisten Fehler. Der neue Europameister leistete sich mit seinem Top-Pferd Montender in den beiden Runden insgesamt fünf Abwürfe. Unter ihren Möglichkeiten blieben auch Ehning und Meredith Michaels-Beerbaum mit jeweils acht Strafpunkten in zwei Runden. Ludger Beerbaum sammelte mit seinem Nachwuchspferd L’Espoir insgesamt 14 Strafpunkte. dpa

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