• Die Deutschen und ihre Nationalelf: Selbst das Unentschieden hält noch 15,8 Millionen vor dem Fernseher

Sport : Die Deutschen und ihre Nationalelf: Selbst das Unentschieden hält noch 15,8 Millionen vor dem Fernseher

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Mit einem Unentschieden war der Titelverteidiger Deutschland am Montagabend gegen Rumänien in die Fußball-Europameisterschaft gestartet. Nach dem Auftaktspiel erntete die Fußball-Nationalmannschaft daheim vor allem Spott und scharfe Kritik. Kaum eine Spur von der Begeisterung, die das deutsche Publikum bei der EM 1996 erfasst hatte. Dabei war das Interesse am Spiel in Deutschland ausgesprochen groß. Die Einschaltquoten der ZDF-Übertragung lagen deutlich über der für das Auftaktspiel vor vier Jahren.

Immerhin 15,8 Millionen Zuschauer verfolgten nach Angaben von "media control" das Spiel am Montag vor dem Fernsehschirm. Das entspricht einem Marktanteil von 68,7 Prozent. Vor vier Jahren, beim deutschen Einstieg gegen Tschechien, waren es lediglich 14,6 Millionen Zuschauer gewesen. Einen rapiden Anstieg der Zuschauerzahlen gab es damals erst mit dem Eintritt der Deutschen ins Viertelfinale. Das Spiel gegen Kroatien schauten sich knapp 18 Millionen Zuschauer an, beim Halbfinale Deutschland-England saßen knapp 25 Millionen vor den Fernsehschirmen, und beim Finale gegen Tschechien stieg die Zahl der ermittelten TV-Zuschauer gar auf mehr als 28 Millionen.

Generell scheint das Interesse an den EM-Spielen beim deutschen TV-Publikum in diesem Jahr ähnlich hoch zu sein wie 1996. Damals wie heute schauten sich "media control" zufolge in den ersten vier Tagen der EM durchschnittlich 3,2 Millionen Zuschauer die Spiele an. Das entsprach damals einem Marktanteil von 40 Prozent, heute sind es 36 Prozent.

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