DIE DFL IN BERLIN : Reinhard Rauball soll Präsident werden

DIE DFL



Die Deutsche Fußball-Liga ist die Interessenvertretung der 36 Vereine der Bundesliga und der Zweiten Liga. Sie organisiert und vermarktet die Bundesliga sowie den Ligapokal. Aus dem Grundlagenvertrag mit dem Deutschen Fußball-Bund fordern DFL-Vertreter mehr Geld für die Profivereine.

WAHL DES PRÄSIDENTEN

Borussia Dortmunds Präsident Reinhard Rauball ist bei der DFL-Versammlung heute in Berlin einziger Kandidat als Verbandspräsident. Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte eine Kandidatur abgelehnt, obwohl ihn der Ligavorstand darum gebeten hatte. Auch der Vorsitzende der Geschäftsführung Christian Seifert bleibt lieber bei seiner alten Aufgabe. Nach dem Tod des langjährigen Ligachefs Werner Hackmann hatte Bayer Leverkusens Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser den Verband kommissarisch geleitet. Er hatte intern erklärt, er wolle danach wieder als Vize arbeiten. Dann meldeten aber Schalkes Geschäftsführer Peter Peters sowie der von der Zweiten Liga favorisierte Mainzer Präsident Harald Strutz ihr Interesse als Vizepräsidenten an. Holzhäuser zog zurück.

REFORM DER BUNDESLIGA

Die Delegierten wollen zwar offiziell nicht über die Ausgestaltung des Spielplans reden. Dennoch ist er eines der Zukunftsthemen der DFL. Um höhere Fernseheinnahmen zu erzielen, wird über eine Verkürzung oder gar Abschaffung der Winterpause nachgedacht. Spiele am zweiten Weihnachtsfeiertag könnten ab 2008 möglich sein. ide

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