• Die Eisbären Berlin in der Eishockey-Saison 2014/15: NHL-Draft: Auf Augenhöhe mit China und Holland!

Die Eisbären Berlin in der Eishockey-Saison 2014/15 : NHL-Draft: Auf Augenhöhe mit China und Holland!

Der NHL-Draft ist vorbei und an allen deutschen Klubs vorbeigegangen. Ein deutscher Spieler hat es geschafft - an Stelle 167. Und sonst alle Informationen zum DEL-Rekordmeister in unserem Saison-Blog - laufend aktualisiert.

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Wird Zeit, dass er wieder brüllt. Der Bär.
Wird Zeit, dass er wieder brüllt. Der Bär.Foto: promo

4. Juli: Und das war's. Und ab geht es in die neue Saison, hier ist unser neuer Blog.

28. Juni: Nun gut, der NHL-Draft ist vorbei und mit ihm auch die Erkenntnis, dass es um die Zukunft des deutschen Eishockeys womöglich noch düsterer bestellt ist als in der Gegenwart. Im diesjährigen Draft wurden 211 Spieler ausgewählt. 79 aus Kanada, 55 aus den USA, 19 aus Schweden, 17 aus Russland, 13 aus Finnland, elf aus Tschechien, fünf aus der Slowakei, vier aus der Schweiz, drei aus Lettland sowie je einer aus Weißrussland, China, den Niederlanden, der Ukraine und - kaum zu fassen - aus Deutschland!!!!!! Frederik Tiffels ist der Glückliche "Nachwuchsspieler", mit 20 Jahren. Seit fünf Jahren tingelt der U-Nationalspieler schon durch nordamerikanische Ligen. Nun hat der starke und dynamische Schlittschuhläufer Topaussichten demnächst in der AHL zu spielen (nein, wir haben nicht ein A mit einem N verwechselt). Trotzdem Glückwunsch und ganz viel Glück:

26. Juni: Ja, uns gibt es auch noch. Alles zum NHL-Draft hier. Denn einen Eisbär könnte es ja auch treffen. Mit ganz viel Glück.

Beach Boys? Nö, die sogenannten möglichen Top-Draft-Picks: Noah Hanafin, Dylan Strome, Mitchell Marner and Connor McDavid (von links).
Beach Boys? Nö, die sogenannten möglichen Top-Draft-Picks: Noah Hanafin, Dylan Strome, Mitchell Marner and Connor McDavid (von...Foto: AFP/Bennett

11. Juni (II): Stürmer Vladislav Filin kehrt nach einem Jahr beim EC Red Bull Salzburg nach Berlin zurück. Der 20-Jährige spielte in der vergangenen Saison mit dem österreichischen Team in der russischen Juniorenliga MHL. 2014/2015 kam Filin dort auf 53 Einsätze und auf 18 Scorerpunkte.

11. Juni (I): Der geschätzte Kollege Jörg Lubrich von der "Bild" ist vorgeprescht und liegt richtig: Die Eisbären bestätigen, dass Billy Flynn nicht mehr Geschäftsführer ist, sondern nur noch Berater des Aufsichtsrates. Umstrukturierungen, heißt es. Es ist wohl so, dass nun das Anschutz/O2-World-Team die Vermarktung unter der Leitung von Heinz Anders übernimmt. Geschäftsführer der Eisbären bleibt allerdings Peter John Lee, nun sogar alleiniger. Es bleibt also in der Familie, nur verschieben sich gleichwohl die Gewichte. Unser Text zum Thema Flynn hier.

Und haben wir eigentlich Jimmy Sharrow schon viel Glück in Wolfsburg gewünscht???

Einer seiner letzten großen Auftritte. Billy Flynn (li.) mit Wowi und Lee (dritter von links) nach dem Gewinn der Meisterschaft 2013 im Roten Rathaus.
Einer seiner letzten großen Auftritte. Billy Flynn (li.) mit Wowi und Lee (dritter von links) nach dem Gewinn der Meisterschaft...Foto: dpa/p-a

5. Juni: Und natürlich wünschen wir Jeff Tomlinson natürlich viel Glück in der zweiten Schweizer Liga. In Berlin hatte er das besonders gegen Ende seiner Amtszeit eher nicht. Heute soll der Ex-Eisbären-Trainer in Rapperswill vorgestellt werden.

3. Juni: Dann gibt es auch mal eine ganz gute Nachricht von den Eisbären:

29. Mai: Die Liga der Anderen, irgendwie komisch, dass trotz oft gelobter Nachwuchsarbeit in den letzten zehn Jahren nicht ein deutscher Eisbär (Zepp mal außen vor) nur ernsthaft in die Nähe der NHL gekommen ist (Constantin Braun und Dominik Bielke waren immerhin gedraftet, okay. Marcel Müller hat als bisher einziger gebürtiger Berliner in der NHL gespielt - ging aber nicht von den Eisbären dorthin).

Egal, also freuen wir uns mal wieder mit Mannheim und drücken Matthias Plachta alle Daumen, dass es in Arizona klappt. Und Gruß an den Rieder Tobias natürlich. Kommt auch nicht aus Berlin, sondern aus Bayern natürlich.

25. Mai: Uwe Krupp ist im Urlaub, aber gut möglich, dass er bei der Wiederkehr noch einen Vertrag unterschreibt: Beim DEB - um dann kommende Saison Bundestrainer im Nebenjob zu werden.. Unser Stück zu der Idee des "Nebenbei-Bundestrainers" von Claus Vetter.

22. Mai: Drei Monate noch, dann beginnt die neue Saison der Eisbären. Das erste Pflichtspiel bestreiten die Eisbären am 22. August (16 Uhr) in der Champions Hockey League (CHL) gegen die ZSC Lions Zürich. Das zweite Heimspiel findet dann am 29. August 2015 gegen den französischen Meister Les Rapaces de Gap statt, ebenfalls um 16 Uhr in der von O2 World in Mercedes-Benz Arena umbenannten Heimspielstätte am Ostbahnhof. Der Ticketvorverkauf für diese Spiele startet am 29. Mai. Für Dauerkarteninhaber der Saison 2015/16 sind die Heimpartien inklusive. Die Auswärtspartien tragen die Eisbären am 4.9. (Freitag, 19.45 Uhr) in Winterthur und am 6.9. (18 Uhr) in Gap aus.

21. Mai (III): Nun könnte man ja sagen, Jörg Leopold schickt einen Liebesgruß nach Tampa - aber sein eben verfasstes NHL-Stück über Steve Yzerman bietet weit mehr als das und lohnt ein Nachlesen.

21. Mai (II): Doch nicht Uwe Krupp als neuer Bundestrainer oder nur Schattengefechte von DEB-Präsident Franz Reindl bei der Suche nach einem Nachfolger für Pat Cortina?

21. Mai (I): Heute vor sechs Jahren war ein trauriger Tag: Robert Müller verstarb. Der Eishockey-Nationaltorwart wurde nur 28 Jahre alt. Unser damaliger Nachruf.

13. Mai: Die Champions League war in der vergangenen Saison aus deutscher Sicht ein Desaster. Alle sechs DEL-Teams scheiterten schon in der Vorrunde, darunter auch die Eisbären Berlin. Nun wirft bereits die neue Saison ihre Schatten voraus. In Prag wurden am WM-Ruhetag die 16 Vorrundengruppen ausgelost. Neu ist, dass es nur noch Dreiergruppen gibt, in denen einzig der Letzte die Segel vorzeitig streichen muss. Die Eisbären treffen in ihrer Gruppe 16 auf den Schweizer Vizemeister ZSC Lions Zürich und den französischen Champion Les Rapaces de Gap.

"Frankreich war bei den letzten zwei WMs sehr stark. Deshalb ist der Französische Meister nicht zu unterschätzen", erklärte Peter John Lee via Twitter. Der Eisbären-Manager war bei der Auslosung selbst zugegen. Stärker als die Franzosen dürften die ZSC Lions einzuschätzen sein. Damit die Champions League nicht wieder zum Reinfall wird, wollen die Eisbären diesmal früher mit dem Eistraining starten: "Unsere Vorbereitung beginnt dieses Jahr zehn Tage früher, denn wenn man das Ziel nicht erreicht wie im Vorjahr muss man was anders machen", sagte Lee.

Hurra, ich bin wieder da. Micki DuPont einst bei den Eisbären (gegen die Hannover Scorpions, gibt es heute nur noch unterklassig) und demnächst schon der Champions League wieder aktiv für die Berliner.
Hurra, ich bin wieder da. Micki DuPont einst bei den Eisbären (gegen die Hannover Scorpions, gibt es heute nur noch unterklassig)...Foto: Imago/Fishing4

7. Mai: Da ist er wieder, der flinke Kleine mit dem strammen Schuss: Micki DuPont (haben wir früher immer so geschrieben "Dupont" - wir geloben Besserung!) ist wieder ein Eisbär! Der Verteidiger kommt trotz eines gültigen Vertrages ablösefrei vom Schweizer NLA-Team Kloten Flyers nach Berlin. Ab 2003 war er für drei Jahre schon mal in Berlin, machte die erste Meisterschaft mit, bevor dann der Lieblingsspieler von Ex-Eisbären-Trainer Pierre Pagé sich noch mal in der NHL versuchte - ohne das große Glück zu finden. In der Schweiz waren seine Statistiken gut, zuletzt allerdings mit leicht abfallender Tendenz. Der Kanadier ist ja nun auch schon 35 Jahre alt.

Unweit von Zürich erlebte DuPont zuletzt eine triste Saison: Kloten suspendierte seinen bestbezahlten Spieler sogar im November vorübergehend. Nun haben die Schweizer DuPont, der noch einen laufenden Vertrag besaß, ausgezahlt. In Berlin wird der Abgeschobene nun zum Hoffnungsträger gekürt. „Wir haben sehr viele gute junge Verteidiger und brauchen ein bisschen mehr Erfahrung“, sagt der Sportliche Leiter Stefan Ustorf über DuPont. Der Kanadier kommt aber zu einem Klub zurück, bei dem nach seiner Zeit viel passiert ist: Der Umzug aus dem engen Wellblechpalast in die große Arena am Ostbahnhof, fünf weitere Meistertitel und zuletzt eben sportlicher Rückschritt. Die Eisbären verpassten zwei Mal die Play-offs. Aber DuPont wollte ja wieder nach Berlin, schon im Jahr 2004 sagte er: „Mir gefällt es sehr gut in Berlin. Wenn ich abhauen sollte, dann komme ich auf jeden Fall irgendwann zurück.“
Dagegen ist Spencer Machacek mit 26 Jahren ja noch ein Jungspund. Nun haben die Eisbären die Verpflichtung des kanadischen Stürmers (zuletzt Augsburg) auch offiziell vermeldet.

Wieder im Welli: Vor zwölf Jahren hat die Nationalmannschaft zuletzt im Wellblechpalast gespielt.
Wieder im Welli: Vor zwölf Jahren hat die Nationalmannschaft zuletzt im Wellblechpalast gespielt.Foto: dpa

3. Mai: Eine Eishockey-Nationalmannschaft ohne Eisbären? Das hat es seit über einem Jahrzehnt nicht gegeben. Bei der aktuellen WM in Tschechien ist es aber nun so: Jens Baxmann, einziger Berliner im Kader, ist noch nicht für die Weltmeisterschaft gemeldet. Genauso wie Oliver Mebus (Krefeld) sowie Angreifer Nicolas Krämmer (Hamburg) musste Baxmann beim 2:1-Sieg gegen Frankreich zuschauen. Eine Einsatzschance haben alle drei noch: Im Laufe des Turniers können noch zwei Spieler nachgemeldet werden.

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