Sport : Die Eisbären gewinnen 3:2 in Hannover

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Hannover - Nach acht Heimniederlagen in Folge hatten es die Hannover Scorpions am Dienstag doch tatsächlich geschafft, ihren prominenten Gast zu ärgern. Aber den Eisbären Berlin reichte am Ende eine solide Leistung, um einen 3:2 (1:1, 1:1, 1:0)-Erfolg herauszuspielen. Der Meister der Deutschen Eishockey-Liga ließ die Gastgeber vor 3361 Zuschauern bis ins Schlussdrittel gewähren. Erst das Tor von Richie Regehr sorgte in der 52. Minute für die Entscheidung zu Gunsten eines ersatzgeschwächten Eisbären-Teams. Und dieser Siegtreffer war auch als kleine Rache für ein übles Foul an André Rankel in der Schlussphase dahergekommen.

Im Duell der Bemühten gegen die Privilegierten war es Eisbären-Stürmer Darin Olver, der mit dem 1:1 ein erstes Zeichen für die Gäste setzte. Der Deutsch-Kanadier konnte sich in der 10. Spielminute elegant durchsetzen und ließ bei seinem Schuss Dimitri Pätzold im Tor der Scorpions keine Chance. Mit diesem Tor konnten die Eisbären eine Anfangsphase der Partie vergessen machen, die sie schlicht verschlafen hatten. Torhüter Rob Zepp musste auch nach der 1:0-Führung der Scorpions durch Scott King viele Schüsse abwehren. Wie ernst die Eisbären ihre Dienstreise nach Hannover genommen haben, ließ sich nur erahnen.

Angesichts von fünf verletzten Profis war Trainer Don Jackson erneut zum Improvisieren gezwungen. Drei Sturmreihen ergänzt durch die Stürmer Daniel Weiß und Vincent Schlenker kamen zum Einsatz, der Offensiv-Routinier Sven Felski musste wieder als Verteidiger aushelfen. Aber auch diese Formation reichte, um das erste Überzahlspiel des Abends in der 23. Minute zum 2:1 durch Tyson Mulock zu nutzen. Eine Nachlässigkeit von Verteidiger Jim Sharrow ermöglichte Scorpions-Angreifer King das 2:2 und machte damit die Begegnung noch einmal spannend. Doch dann kam Richie Regehr und setzte in Überzahl den Schlusspunkt. Christian Otto

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