Sport : Die Eisbären verlieren mit 1:4 in Ingolstadt

Robert Senner

Ingolstadt - Die Eisbären Berlin haben in der Deutschen Eishockey-Liga mit 1:4 in Ingolstadt verloren. In der schnellen, teils rasanten Partie vor 4044 Zuschauern zeigten die Gastgeber den Berlinern die Grenzen auf. Entschieden wurde die Begegnung durch Überzahltreffer. Die Eisbären waren bereits vorab gewarnt. In ihren letzten Spielen hatten die Oberbayern stets gleich im ersten Drittel aufgedreht. So auch gestern. Allerdings wurde die Anfangsoffensive diesmal durch eine frühe Strafzeit gebremst. Constantin Braun vergab die erste Möglichkeit der Gäste zur Führung, als er mit einem Schlagschuss am Ingolstädter Keeper Ian Gordon scheiterte. Danach übernahmen die Oberbayern wieder die Kontrolle.

Bei den Panthern debütierte Wyatt Smith, 211-facher NHL-Spieler, der erst am Wochenende verpflichtet worden war. Der Stürmer wirkte zu Beginn noch etwas träge, sorgte allerdings durch eine Direktabnahme von rechts für erste Gefahr für das Tor von Rob Zepp. Die Eisbären machten aus ihren zahlreichen Möglichkeiten im Powerplay weiterhin schlicht zu wenig. Ihre gute Technik merkte man den Spielern aus Berlin zwar an, in Tore umwandeln konnten sie diese jedoch nicht. Die Ingolstädter, sonst auch kein starkes Powerplay-Team, nutzten die Berliner Fahrlässigkeit in der 30. Minute schließlich aus. Joe Motzko traf in Überzahl auf Pass von Neuzugang Smith zum 1:0.

Auch im weiteren Verlauf ergaben sich zahlreiche Überzahlsituationen für die Eisbären, doch selbst die besten Chancen ließen sie ungenutzt. Denis Pederson konnte zwar in der 35. Minute kurzzeitig ausgleichen, Jakub Ficenec traf aber schon drei Minuten später wieder zur Führung für Ingolstadt. Im letzten Abschnitt entschieden die Gastgeber das Spiel. Sven Felski und Constantin Braun mussten von der Strafbank mit ansehen, wie Joe Motzko innerhalb von 30 Sekunden das Ergebnis aus Berliner Sicht auf 1:4 verschlimmerte. Ingolstadt zeigte sich anders als zuletzt über 60 Minuten hochkonzentriert und mit Willen zum Sieg. Berlin verlor die Partie vor allem im zweiten Drittel. Robert Senner

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