Sport : DIE FOLGEN FÜR DIE GROSSEN SPORTARTEN

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Basketball: In der Saison 1996/97 öffnete sich die Bundesliga für EU-Ausländer. Inzwischen ist die Ausländerbeschränkung ganz aufgehoben. „Wir wollen Streitigkeiten vor dem Europäischen Gerichtshof aus dem Weg zu gehen“, sagt der ehemalige BBL-Geschäftsführer Otto Reintjes. Die Folge: Nur 28 Prozent der Spieler sind Deutsche, sie erzielen nur elf Prozent aller Punkte.

Eishockey: 1997/98 schaffte die DEL als erste deutsche Profiklasse die Ausländerbeschränkungen ab. Der Zuschauerschnitt stieg, aber die Popularität des Eishockeys sank außerhalb der Stadien. Das Nationalteam rutschte in die Zweitklassigkeit ab. In der DEL begann das Umdenken: Heute dürfen die Klubs maximal elf Ausländer einsetzen und zwölf im Kader haben.

Handball: Die Bundesliga hat sich sofort an dem Tag für EU-Ausländer geöffnet, an dem das Urteil rechtskräftig wurde, berichtet Spielleiter Uwe Stemberg. Vor der jetzigen Saison lag die Quote in der Bundesliga bei 42 Prozent, von 288 Spielern sind 121 Ausländer. Wenn Flensburg- Handewitt und Kiel aufeinander treffen, sind zeitweise nur zwei deutsche Spieler im Einsatz. Tsp

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