Sport : Die Frauenfußballerinnen erstreiken sich Gleichberechtigung

Die Frauenfußball-Weltmeisterinnen aus den USA haben durch ihren mehrmonatigen Streik einen weltweit einmaligen Vertrag erreicht. Die Stars um Mia Hamm erhalten ab sofort die gleiche Bezahlung wie die US-Männer und bekommen monatlich umgerechnet rund 10 000 Mark plus 2000 Mark pro Einsatz.

Die US-Fußballerinnen sind populärer als ihre männlichen Kollegen, die im Schatten der Football-, Eishockey- und Basketballstars stehen. Bei der WM im Sommer 1999 spielten die Gastgeberinnen vor bis zu 100 000 Zuschauern und avancierten zu umjubelten Medienstars, denen "Time" und "Newsweek" Titelgeschichten widmeten.

"Der US-Fußballverband legt großen Wert auf Gleichberechtigung und ist stolz auf seine Frauen", sagte Verbandspräsident Robert Contigulia bei der Bekanntgabe der Vereinbarung in New York. Der Vertrag läuft fünf Jahre und wird bei jeder Veränderung bei den Männern entsprechend angeglichen. Die "Golden Girls" können bis zu den Olympischen Spielen in Sydney noch maximal etwa 250 000 Mark verdienen.

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