Sport : Die Füchse-Handballer gewinnen 33:24 in Veszprem

André Tzschachel

Veszprem - Die beste Handball-Atmosphäre in Europa hatte Füchse-Kapitän Torsten Laen vor der Partie im ungarischen Veszprem angekündigt – und damit nicht zu viel versprochen. Die 5000 Zuschauer taten ihr Bestes, um das Heimteam anzufeuern, der Sieg am Sonntagabend ging allerdings an die Berliner. Nach der Heimniederlage in eigener Halle setzten sich die Füchse im Rückspiel in der Champions League in Veszprem überraschend deutlich mit 24:33 (10:15) durch. Bester Werfer war Torsten Laen mit sieben Toren.

Die Gäste spielten von Beginn an hoch konzentriert, die Defensive samt Torhüter wirkte deutlich stabiler als in den Partien zuvor. „Unserer Abwehr ist der Sprung ,back to the basics’ gelungen, das hat uns geholfen“, sagte Silvio Heinevetter. Sein Teamkollege Petr Stochl hatte zwar im Tor begonnen, musste aber nach einem Gesichtstreffer und der folgenden Behandlung auf der Bank Platz nehmen. Auch offensiv zeigte das Füchse-Team eine gute Vorstellung. Vor allem Alexander Petersson überzeugte immer wieder mit wichtigen Treffern aus dem Rückraum.

Angetrieben von den heimischen Fans verkürzte das ungarische Spitzenteam den Vorsprung der Gäste nach 37 Minuten auf 15:17. Doch Silvio Heinevetter war ein sicherer Rückhalt seines Teams, auch dank seiner vielen guten Paraden gelang es den Füchsen, bis zur 45. Minute wieder auf sieben Tore Vorsprung zu erhöhen. „Veszprem hatte heute einige Aussetzer, die wir ausnutzen konnten“, sagte Trainer Dagur Sigurdsson. Am Ende setzte sich der Champions-League-Neuling mit 24:33 durch und sicherte sich so am sechsten von zehn Spieltagen den dritten Tabellenplatz in der Gruppe B. „Wir sind überglücklich, in der schwersten und schönsten Halle in Europa zwei Punkte geholt zu haben“, sagte Sigurdsson. André Tzschachel

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