Sport : Die gar nicht lustige Serie hält

Die Serie hält, lustig ist das allerdings nicht für Energie Cottbus. Am 19. August war es, da gewann Energie mal ein Spiel, 3:2 bei Hertha in Berlin, und das war es dann bis heute. Gestern gegen den VB Stuttgart stand es am Ende auch nur 0:0, wahrscheinlich würden die Cottbuser auf diese Kontinuität gerne verzichten. Entsprechend übel gelaunt war Trainer Eduard Geyer: "Wir haben wenige Zweikämpfe gewonnen, keinen Ball gehalten. Alles, was wir uns vorgenommen hatten, ist in die Hose gegangen." Für Jörg Scherbe auch noch das Vorhaben, bis zum Ende auf dem Platz bleiben zu dürfen. Zwei Minuten vor dem Abpfiff trat Scherbe gegen den Stuttgarter Jochen Seitz übel nach und sah die Rote Karte.

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Bundesliga-Tippspiel: Das interaktive Fußball-Toto von meinberlin.de Drei Heimniederlagen waren dem Spiel vorausgegangen, zudem die Schlagzeilen wegen der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen, nein, befreit spielte Energie wahrlich nicht auf. Im Spiel nach vorn ging fast jeder Ball verloren, auch der nach seiner Verletzung zurückgekehrte Regisseur Vasile Miriuta lenkte nicht wie sonst die Aktionen, erhielt in der Halbzeit eine Spritze gegen seine Rückenschmerzen und verließ nach 63 Minuten das Feld.

Stuttgart kontrollierte von Beginn an die Partie und spielte seine technische Überlegenheit aus. Allein, das Tor, das trafen die Stuttgarter auch nicht. Die einzige klare Möglichkeit in einer an Höhepunkten armen ersten Halbzeit besaß Silvio Meißner, der nach schönem Zusammenspiel mit Krassimir Balakow über das Tor schoss. Die zweite hatte nach der Pause Timo Wenzel, der aber per Kopf nur die Latte des Cottbuser Tores traf.

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