Sport : Die Kabine ist leer

Warum Hertha BSC nur noch sieben Spieler hat

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Eigentlich ist ja alles wie immer: Hertha BSC konnte am Wochenende gegen den SC Freiburg wieder nicht gewinnen und wie in den ersten beiden Bundesligaspielen kein Tor erzielen. Trainer Huub Stevens sagt: „Die Spieler müssen jetzt miteinander kommunizieren, wir sollten noch mal über das Spiel reden.“ Der Haken ist nur, dass kaum einer der Fußballprofis von Hertha BSC in dieser Woche auf den Trainingsplätzen arbeiten kann. 14 Berliner sind zu den Spielen ihrer Heimatländer gereist. Gerade sieben fanden sich gestern auf dem Trainingsgelände ein. Stevens schickte sie zum Waldlauf.

Im Quartier der deutschen Nationalmannschaft, die am Mittwochabend in Stuttgart gegen Italien antritt, befanden sich gestern gleich vier Spieler von Hertha BSC: Fredi Bobic, Michael Hartmann und Marko Rehmer. Verteidiger Arne Friedrich ist zwar zum Treffpunkt nach Stuttgart angereist, wird aber wegen der hohen Belastung nicht spielen und kehrte bereits gestern wieder zurück. Eine schwere Aufgabe haben auch Niko Kovac und Josip Simunic vor sich: Die beiden kroatischen Nationalspieler treten in Ipswich gegen England an. Unterwegs sind auch Gabor Kiraly und Pal Dardai. Die beiden Ungarn spielen in Slowenien. Stürmer Artur Wichniarek ist mit der polnischen Nationalmannschaft nach Estland gereist. Und Bart Goor spielt als belgischer Mannschaftskapitän in Brüssel gegen die Niederlande. Die Spieler werden am Donnerstag zurückerwartet, am Samstag spielt Hertha BSC in Frankfurt.

Schon am Mittwoch werden Denis Lapaczinski, Alexander Madlung und Thorben Marx zurückkehren. Sie treten heute Abend mit der U21-Nationalmannschaft in Moskau an. Ebenfalls unterwegs mit ihren U-21-Teams sind Alexander Mladenow (Bulgarien) und Tomasz Kuszczak (Polen). AG

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