Sport : Die Mannschaft mit dem 3:2 Schon zwei SCC-Siege in der Champions League

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Berlin Es gibt Siege mit Nebenwirkungen, zum Beispiel durch Verletzungen von Spielern. Und es gibt Siege mit Nachwirkungen. Ein solcher muss der Erfolg der Volleyballspieler des SCC Berlin in der vergangenen Woche in der Champions League gegen das Spitzenteam Sisley Treviso gewesen sein. Diese Leistung hatten die Spieler wohl immer noch im Kopf, als sie am Mittwoch in der Champions League bei Hypo Tirol in Innsbruck 0:2 zurücklagen. Sie blieben schließlich so konzentriert und selbstbewusst, dass sie das Spiel noch 3:2 gewannen.

Manager Kaweh Niroomand sagte daher: „Der Glaube, ein solches Spiel in der Champions League noch für uns zu entscheiden, das ist aus dem Spiel gegen Treviso rübergekommen.“ Schon beim Heimspiel gegen die Italiener hatten die Charlottenburger einen 0:2-Rückstand in einen Sieg verwandelt. Wie vor einer Woche missglückte dem SCC der Start. „Alle Annahmespieler waren sehr nervös“, berichtete Niroomand, „nur Marco Liefke und Jaroslaw Skach waren richtig gut.“ Nach dem Rückstand setzte aber dann offenbar die Erinnerung an Treviso ein. „Wir scheinen eine 3:2-Mannschaft zu sein“, sagte Niroomand.

Das ist in der Champions League ein ganz neues Gefühl für den SCC. In den vergangenen beiden Jahren war er nämlich zweimal Gruppenletzter geworden. Zwei Siege in der Champions League – das ist dem Klub bisher noch nicht gelungen. Der SCC hat sich am Mittwoch selbst übertroffen.

Die Wiederholung der Leistung von Treviso in Innsbruck hat den Berlinern nun beste Aussichten auf ein Weiterkommen in der Champions League eröffnet. Von den fünf Mannschaften in der Gruppe erreichen drei die nächste Runde der besten zwölf Mannschaften, und der SCC hat nun bei zwei Siegen und zwei Niederlagen alle Chancen. Er liegt punktgleich mit den Tabellendritten Unicaja Almeria auf Platz vier. Am nächsten Mittwoch muss der SCC nun in eigener Halle noch einmal gegen Innsbruck gewinnen. Wenn die Berliner wieder in Rückstand geraten, können sie gleich auf zwei nachwirkungen hoffen – auf die der Siege gegen Treviso und Innsbruck. teu

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