Sport : Die Mutter nennt ihn Wowa

Klitschko trifft heute in Hannover im WM-Kampf auf Sanders

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Vergiss Holyfield, vergiss Tyson, vergiss Lewis. Die besten Schwergewichtler sind die Klitschkos, vor allem der jüngere der beiden Brüder, Wladimir. Das behauptet Ronnie Shields, der vor wenigen Tagen als Trainer des Jahres von der „World Boxing Hall of Fame“ geehrt wurde. „Ich kenne sie alle, haben sie entweder gecoacht oder aber in vielen Kämpfen erlebt. Doch gegen die Klitschkos, insbesondere gegen Wladimir, sind alle chancenlos“, sagt Shields. Und der einflussreiche USPromoter Bob Arum ergänzt: „Wladimir kann ein neuer Ali werden.“

Solche Sätze mag Wladimir Klitschko nicht besonders. Der 26-Jährige, den seine Mutter immer noch Wowa ruft, trifft am Samstag (ab 22 Uhr, live im ZDF) in der 10 900 Zuschauer fassenden Preussag-Arena in Hannover auf Corrie Sanders. Der Südafrikaner ist elf Jahre älter als Klitschko und mit 1,94 m sechs Zentimeter kleiner. Mit 2,08 m verfügt er aber über eine größere Reichweite (Klitschko: 2,05 m). Auf den heutigen WM-Kampf hat Sanders sich im Sparring mit dem Amerikaner Ross Puritty vorbereitet, der einzige Boxer, der Klitschko bezwungen hat. Tsp

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