Sport : Die Nachwuchs-Förderung wird gebündelt

diw

Anfang der neunziger Jahre bekam die Nachwuchsförderung im Berliner Basketball den entscheidenden Schub. Der Bundesligist Alba Berlin und der im Bereich Jugendarbeit führende deutsche Verein TuS Lichterfelde beschlossen eine Kooperation. Seitdem hat ein gutes Dutzend Spieler über TuSLi den Sprung zu den Profis geschafft, einige sogar bis in die Europaliga. Parallel wurde auf anderen Gebieten weitergearbeitet, sei es an den sportbetonten Schulen Bröndby-Gesamtschule und Coubertin-Gymnasium, sei es durch Landestrainer und Vereine. Zuletzt wurde die Berliner Basketball-Akademie gegründet. Jetzt wurde die Förderung zusammengefasst, ein "Regionalkonzept für den männlichen Basketball-Bereich" unterzeichnet.

Partner der Berliner Initiative sind zunächst bis 2004 der Olympiastützpunkt Berlin, der Landessportbund, der Deutsche Sportbund und der Deutsche Basketball Bund (DBB). "Wir haben die vorletzte Stufe erreicht", sagte DBB-Generalsekretär Peter Klingbiel. Das nächste Ziel sei es, dass Berlin Bundesstützpunkt für Basketball werde. Alle gemeinsam arbeiteten darauf hin, Spieler zu entwickeln, die stark genug für die Nationalmannschaft und die Europaliga seien.

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