Sport : Die Pflicht nach der Show

Albas Basketballer treffen heute auf Gießen

Benedikt Voigt

Berlin - Eine eindeutige Wertung wollte Sharrod Ford nicht abgeben. „Das müssen andere machen“, sagte er. Das breite Grinsen des Basketballprofis von Alba Berlin verriet jedoch, dass er einen seiner zahlreichen Dunkings im Bundesligaspiel gegen Paderborn (92:77) durchaus ansehnlich fand. „Der liefert sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit jenem in der letzten Saison gegen Bamberg“, sagte Ford. Damals war er beim Dunking über Demond Mallett hinweggesprungen, diesmal war der Paderborner Steven Esterkamp das Opfer. Auch er hatte es gewagt, sich zwischen den sprunggewaltigen Ford und den Korb zu stellen.

Es gab gegen Paderborn noch weitere Dunkings der Berliner, so dass Albas fünfter Erfolg in der Bundesliga zeitweise zu einem ansehnlichen Schauspiel geriet. „Das war keine Show“, betonte Kotrainer Calvin Oldham, „wir haben einfach in dieser Saison eine sehr athletische Mannschaft.“ Alba bietet in dieser Saison Spektakel, aber auch Phasen der Unkonzentriertheit. „Wir dürfen dem Gegner nicht mehr die Chance geben, ins Spiel zurückzufinden“, monierte Trainer Henrik Rödl. Bereits heute im Bundesliga-Auswärtsspiel bei den noch sieglosen Gießen 46ers soll weiter am perfekten Spiel gearbeitet werden. Zumal am Montag das wichtige Auftaktspiel im Uleb-Cup in Siena wartet. Demond Greene verspricht auch für die kommenden Partien der Berliner Ansehnliches. „Ich bin mir sicher, dass das noch nicht alles war“, sagte der deutsche Nationalspieler, „da kommt noch was.“

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