DIE RENNSERIE : Segeln ohne Fehler

Gleich zu Beginn der Best-of-nine-Serie wurde Titelverteidiger Alinghi seiner Favoritenrolle gerecht. Die Schweizer Yacht deklassierte im ersten Rennen den Herausforderer Team New Zealand mit 35 Sekunden Vorsprung. Auch im zweiten Duell sah es lange so aus, als würden sich die Schweizer durchsetzen. Dank einer späten Aufholjagd konnten die Neuseeländer jedoch ausgleichen. Und im dritten Rennen gingen sie sogar in Führung: Mehrmals tauschten die Teams die Spitze, ehe Team New Zealand mit 25 Sekunden Vorsprung die Ziellinie überquerte. Es war eines der spektakulärsten Rennen der Cup-Geschichte – bis zum gestrigen dramatischen Schlusspunkt. Im vierten Rennen segelte Alinghi zum 2:2-Ausgleich. In den nächsten beiden Regatten holte das Team um den Steuermann Ed Baird (USA) jeweils einen Rückstand auf, Alinghi machte kaum Fehler. Dabei hatten die Neuseeländer auch noch Pech. Knackpunkt war ein gebrochener Spinnaker, der das wichtige fünfte Rennen zugunsten Alinghis entschied. pl

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