Sport : Die Saison von Melbourne bis Suzuka

Melbourne (7. März): Irvine feiert seinen ersten Sieg in einem Formel-1-Rennen. Häkkinen scheidet nach Poleposition in der 22. Runde wegen eines defekten Gaspedals aus. (WM-Wertung: Irvine 10: Häkkinen 0).

Sao Paulo (11. April): Irvine belegt Rang fünf. Häkkinen feiert einen souveränen ersten Saisonsieg. (12:10).

Imola (2. Mai): Irvine scheidet nach 45 Runden wegen eines Motorschadens aus. Für Häkkinen ist das Rennen nach 17 Runden wegen eines Fahrfehlers zu Ende. (12:10).

Monte Carlo (16. Mai): Irvine wird beim Ferrari-Doppelerfolg Zweiter hinter Michael Schumacher, Häkkinen Dritter. (18:14).

Barcelona (30. Mai): Irvine wird hinter Schumacher Vierter, Häkkinen gewinnt vor seinem Teamkollegen Coulthard. (21:24).

Montreal (13. Juni): Irvine wird Dritter, der Sieg geht nach dem Unfall Schumachers an Häkkinen. (25:34).

Magny Cours (27. Juni): In einem chaotischen Regenrennen mit Sieger Frentzen wird Irvine Sechster und Häkkinen Zweiter. (26:40).

Silverstone (11. Juli): Nach dem schweren Schumacher-Unfall wird Irvine Renn-Zweiter hinter Coulthard, Häkkinen scheidet wegen eines defekten Hinterrades aus. (32:40).

Spielberg (25. Juli): Irvine wird auf Grund des Schumacher-Beinbruchs zum Titelkandidaten von Ferrari und feiert gleich einen Sieg, Häkkinen wird nach Kollision mit Coulthard Dritter. (42:44).

Hockenheim (1. August): Irvine siegt vor Schumacher-Vertreter Salo, Häkkinen schied in der 26. Runde mit einem spektakulären Unfall wegen Reifenplatzers aus. Irvine übernimmt die Gesamtführung. (52:44).

Budapest (15. August): Häkkinen gewinnt souverän vor Coulthard. Irvine wird nach Abstimmungsproblemen Dritter. (56:54).

Spa-Francorchamps (29. August): Irvine wird nur Vierter. Häkkinen kommt wegen fehlender Stallorder auf Rang zwei hinter Coulthard, ist aber wieder WM-Spitzenreiter. (59:60).

Monza (12. September): Irvine wird wegen Abstimmungsproblemen nur Sechster. Häkkinen befördert sich als Führender durch einen kolossalen Schaltfehler ins Aus und bricht anschließend in Tränen aus. WM-Gleichstand. (60:60).

Nürburgring (26. September): In einem völlig chaotischen Rennen montiert Ferrari nur drei Reifen an Irvines Auto. Er bleibt ohne Punkte. Häkkinen lässt die falschen Reifen aufziehen und wird Fünfter. (60:62).

Sepang (17. Oktober): Irvine bekommt beim Schumacher-Comeback den Sieg von dem Kerpener geschenkt. Häkkinen wird Dritter. Die anschließende Disqualifikation der beiden Ferrari-Piloten wegen nicht regelkonformer Windabweiser wird eine Woche später wieder aufgehoben. Häkkinen galt vorübergehend als Weltmeister. (70:66).

Suzuka (31. Oktober): Irvine Zehnter im Freitags-Training, Häkkinen Schnellster.

WELTMEISTER SEIT 1972

1972 Fittipaldi, Brasilien, Lotus-Ford

1973 Stewart, Schottland, Tyrrell-Ford

1974 Fittipaldi, Brasilien, McLaren-Ford

1975 Lauda, Österreich, Ferrari

1976 Hunt, England, McLaren-Ford

1977 Lauda, Österreich, Ferrari

1978 Andretti, USA, Lotus-Ford

1980 Alan Jones, Australien, Williams-Ford

1981 Piquet, Brasilien, Brabham-Ford

1982 Rosberg, Finnland, Williams-Ford

1983 Piquet, Brasilien, Brabham-BMW

1984 Lauda, Österreich, McLaren-Porsche

1985 Prost, Frankreich, McLaren-Porsche

1986 Prost, Frankreich, McLaren-Porsche

1987 Piquet, Brasilien, Williams-Honda

1988 Senna, Brasilien, McLaren-Honda

1989 Prost, Frankreich, McLaren-Honda

1990 Senna, Brasilien, McLaren-Honda

1991 Senna, Brasilien, McLaren-Honda

1992 Mansell, England, Williams-Renault

1993 Prost, Frankreich, Williams-Renault

1994 Schumacher, Kerpen, Benetton-Ford

1995 Schumacher, Kerpen, Benetton-Ren.

1996 Hill, England, Williams-Renault

1997 Villeneuve, Kanada, Williams-Ren.

1998 Häkkinen, Finnland, McLaren-Merc.

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