Sport : Die Schweiz zittert, Frankreich auch, und England ist gelassen

Hamburg - Ottmar Hitzfeld steht in der Schweiz unter Druck. Nach der 1:2-Heimpleite gegen Luxemburg und nur einem Punkt aus den ersten zwei Partien der WM-Qualifikation muss für Hitzfelds Schweizer Team am Sonnabend gegen Lettland dringend ein Sieg her. „Lettland ist klar stärker als Luxemburg“, sagte Hitzfeld vor dem Spiel seiner Schweizer in St. Gallen. „Wir müssen an unsere Grenze gehen.“ Mit möglichen Niederlagen im Lettland-Spiel und vier Tage später gegen Otto Rehhagels Griechen wollte sich Hitzfeld überhaupt nicht auseinandersetzen. Er schließt seinen Rücktritt „definitiv“ aus.

Im Gegensatz zu Frankreichs Raymond Domenech gilt Hitzfeld in seinem Verband als unantastbar. Verliert Frankreich das Spiel der Gruppe 7 in Rumänien, ist Domechs Job als Nationaltrainer gefährdert. Nicht in Kritik steht dagegen Englands Trainer Fabio Capello nach dem 4:1 in Kroatien. „Sie müssen mit Selbstbewusstsein spielen – so wie sie für ihre Klubs auftreten“, forderte der Italiener von seinen Spielern vor der Partie gegen Kasachstan. England führt die Gruppe 6 mit sechs Punkte an. Erneut nicht berücksichtigt wurde Michael Owen (Newcastle United), dagegen ist David Beckham (LA Galaxy) im Kader. dpa

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