Die Serie findet ihr Ende : Undisziplinierte Eisbären verlieren 4:5 in Krefeld

Die Serie der zuletzt sieben Mal siegreichen Eisbären Berlin ist gerissen. Gestern Abend unterlag das Team von Trainer Don Jackson den Krefeld Pinguinen mit 4:5 nach Penaltyschießen – und das hatten sich die Eisbären angesichts ganz schwacher 35 Minuten selbst zuzuschreiben.

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Dabei hatte es zu Beginn nicht nach einer Berliner Niederlage ausgesehen, denn die Eisbären agierten voller Selbstvertrauen. Ganz anders Krefeld: Fünf verlorene Partien waren den Gastgebern anzumerken. So dauerte es nicht lange, bis Berlin führte. Travis Mulock stupste nach sieben Minuten den Puck in Überzahl über die Linie. Krefeld agierte weiter einfallslos, doch kurz darauf stand es 1:1, weil Krefeld durch Herberts Vasiljevs – ebenfalls in Überzahl – ausglich. Einen Fehler von Pinguine-Routinier Pascal Trépanier nutzte allerdings nur 52 Sekunden später Nicholas Angell und donnerte den Puck zum 2:1 ins Netz. Nichts sprach für Krefeld nach 20 Minuten, doch der zweite Abschnitt änderte das Bild komplett – und das lag an den Eisbären, deren zunehmende Undiszipliniertheiten Konsequenzen hatten. So glich Richard Pavlikovsky zum 2:2 aus. Die Gastgeber fanden ihren Mut wieder. Ein Faustkampf zwischen Travis Mulock und Patrick Hager mit passender musikalischer Untermalung („Wir sind die lustigen Holzhackerbuam“) illustrierte ganz gut, wie die Kräfteverhältnisse mittlerweile verteilt waren: ausgeglichen, auch weil Strafzeit auf Strafzeit folgte. Die Eisbären hatten sich auf das Niveau der kriselnden Krefelder herunterziehen lassen. Das rächte sich: Francois Méthot machte das 3:2.
Im Schlussdrittel bauten die Gastgeber ihren Vorsprung durch einen Penaltytreffer von Alexander Dück zunächst aus, alles glaubte an die Vorentscheidung. Doch die Eisbären kamen durch Vincent Schlencker und Laurin Braun zurück, so dass es nach 60 Minuten 4:4 stand. Den Extrapunkt für Krefeld sicherte Roland Verwey.

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