Sport : Die Seriensieger vom Rhein Köln gewinnt weiter – 1:0 gegen Cottbus

Köln - Der 1. FC Köln bleibt erstaunlich erfolgreich. Das 1:0 (1:0) gegen Energie Cottbus war für die Mannschaft von Trainer Christoph Daum der dritte Sieg nacheinander. Das hatte es für die Rheinländer in der Fußball-Bundesliga letztmals im November 2000 gegeben. Dank des Tores von Milivoje Novakovic in der ersten Halbzeit erhöhte Aufsteiger Köln vor 49 000 Zuschauern seinen Punktestand mit dem zweiten Saison-Heimsieg auf 13. Cottbus dagegen muss sich mit weiterhin fünf Zählern ganz nach unten orientieren.

Die Gastgeber begannen mit viel Schwung und hatten durch Kevin Pezzonis Kopfball auch die erste Chance. Doch im Aufbau und im Zuspiel waren die FC-Profis oft zu unpräzise und mit ihren Distanzschüssen erfolglos. Erst nach der roten Karte für den Cottbuser Igor Mitreski nach einem rüden Foul an Fabrice Ehret nach einer halben Stunde waren die Kölner drückend überlegen. Allein in der 37. Minute hatten zweimal Novakovic und Miso Brecko beste Chancen zur Führung, die dann dem Slowenen Novakovic per Kopf mit seinem fünften Saisontreffer gelang. Pierre Womé hatte die Flanke gegeben, Roda Antar den Ball mit dem Kopf zum FC-Torjäger weitergeleitet.

Gegen neun Feldspieler der Gäste gestalteten die Rheinländer auch den zweiten Spielabschnitt überlegen, ohne absolut zwingend zu sein. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff scheiterte Antar völlig frei an Gerhard Tremmel, der zusammen mit Mario Cvitanovic bei den Lausitzern die überzeugendste Leistung bot. In ihren Offensivbemühungen jedoch waren die angriffsschwachen Gäste, die in den vorangegangenen sieben Spielen lediglich drei Treffer erzielten, viel zu harmlos, um das FC-Tor ernsthaft gefährden zu können.

Daum vertraute von Beginn an seiner Stammelf, die zuletzt in Mönchengladbach (2:1) und gegen Schalke 04 (1:0) die Basis für die aktuelle Erfolgsserie der Rheinländer gelegt hatte. Daums Kollege Bojan Prasnikar veränderte zwei Wochen nach der Niederlage gegen den Hamburger SV seine Startformation auf zwei Positionen: Für Stanislaw Angelow wurde Mitreski aufgeboten, Ervin Skela rückte für Dusan Vasiljevic in die erste Elf.

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