Sport : Die Sicherheit des Siegers

Die Eisbären zeigen Nervenstärke – vor allem ihre neuen Spieler

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Es war schwer, Micki Dupont am Donnerstagabend ein Lächeln zu entlocken. Der Kanadier wirkte doch recht angespannt. „Frankfurt wird am Samstag härter zur Sache gehen, versuchen, sich durchzukämpfen“, sagte der Verteidiger der Eisbären. Natürlich, die Eisbären haben mit dem ersten Sieg gegen Frankfurt nicht mehr erreicht als ein Etappenziel. Und doch haben sie bei ihrem achten Erfolg im achten Playoff-Spiel eine unglaubliche Entschlossenheit demonstriert.

Dafür waren vor allem die Spieler verantwortlich, die erst seit dieser Saison in Berlin sind. Verteidiger Darryl Shannon mit seiner Ruhe und Souveränität, der agile und ideenreiche Dupont mit seinen beiden Toren und auch Denis Pederson, dem mit dem 2:0 der schönste Treffer beim 5:2 gelang. Und natürlich Alexander Barta, der diese Saison seinen großen Durchbruch geschafft hat. Es war schon erstaunlich, wie gekonnt der 21-Jährige eine Frankfurter Breakchance zunichte machte, mit seinem Schläger noch an den Puck kam. Das große Plus der Eisbären in dieser Saison ist eben ihre Nervenstärke. Sie plagen sich nach vergebenen Möglichkeiten nicht mit Selbstzweifeln. „Wir wussten, dass das Powerplay der Schlüssel zum Sieg wird“, sagt Dupont. „Und wir wussten, dass unsere Chance kommt.“ cv

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