Die Spiele am Abend : Letzter Stand: Die Caravane ziehen weiter

An dieser Stelle erfahren Sie täglich um 16 Uhr die letzten Neuigkeiten vor dem Anpfiff der Spiele des Abends. Heute: Frankreich gegen Italien und Niederlande gegen Rumänien.

André Görke
Caravan
Unter flascher Flagge. Alles Holland, oder was?!Foto: AFP

Frankreich - Italien
Gruppe C, Letzigrund Zürich, 20.45 Uhr, live im ZDF



Tja, Pech. Erst verabschiedet sich die Schweiz als Gastgeber und stellt seine, ähm, Ländereien zur sportlichen Ertüchtigung den anderen Staaten zur Verfügung, heute nimmt auch noch Zürich Abschied von der EM. Die anderen Spiele finden in den kommenden eineinhalb Wochen woanders statt.

Letztes Spiel also im Letzigrund, da muss gebührend betrauert werden und  - zack! - sind wir schon beim EM-Spiel zwischen Frankreich und Italien. Sportlich läuft's bekanntlich bescheiden, interessant könnte das Arbeitnehmerduell zwischen Frankreichs Franck Ribéry (Bayern München) und Italiens Luca Toni (Bayern München) werden. Kesse Sprüche? Kernige Beleidigungen vor dem Anpfiff? Nein, das ist und bleibt Job der Polen und Kroaten. Nur die italienische Presse lästert: "Nach den Schweizern müssen sich nun auch die Österreicher von der EURO 2008 verabschieden", schreibt "La Stampa" und bringt es objektiv auf den Punkt: "Paare funktionieren oft nicht. Die UEFA soll bei der Organisation der nächsten EM daran denken." Aha!
 
Aha? Ist da etwa jemand immer noch bockig, dass die EM 2012 ganz woanders stattfindet?

P.S.: Wie die WM-Finalisten Italien oder Frankreich es doch noch ins Viertelfinale schaffen können in dieser komplizierten Gruppe C, verrät unser Experte Mathias Klappenbach hinter diesem Link.

Frankreich: Coupet - Diarra, Gallas, Thuram, Evra - Toulalan, Makelele - Govou, Ribery - Benzema, Henry

Italien: Buffon - Zambrotta, Panucci, Chiellini, Grosso - Gattuso, Pirlo, de Rossi - Cassano, di Natale - Toni

Niederlande - Rumänien
Gruppe C, Stade de Suisse Bern, 20.45 Uhr, live im ZDF Info

Vielleicht machen es die Holländer so wie die Portugiesen. Einfach mal mit einer B-Truppe auflaufen, die Sonne genießen, der Frau auf der Tribüne zuwinken und die Trinkflaschen heimlich mit einem kühlen Pils füllen. Geht ja um nichts mehr. So durften die Schweizer gegen die übermächtigen Portugiesen wenigstens einmal jubeln und 2:0 gewinnen. Über solch nette Gesten eines sowieso stets netten Landes würden sich auch die Rumänen freuen. Obwohl, die sind ganz schön frech: Denn in der EM-Qualifikation haben sie Holland einmal geschlagen und einmal ein 0:0 in Rotterdam erkämpft und tönen nun: "Wir trauen uns jetzt auch einen Sieg zu!". Wir sind gespannt.

P.S.: Ob Rumänien die EM 2016 ausrichten wird? Wissen wir nicht (Italien will, aber das nur am Rande).  Aber unser Experte Mathias Klappenbach weiß ganz genau, wie die Rumänen sich für das Viertelfinale qualifizieren können - es gibt nämlich eine ganz spannende Konstellation.

Holland: Van der Sar - Boulahrouz, Heitinga, Mathijsen, van Bronckhorst - van der Vaart, de Zeeuw - van Persie, Sneijder, Robben - van Nistelrooy

Rumänien: Lobont - Contra, Tamas, Radu, Rat - Cocis, Dica, Chivu - Nicolita,  Niculae, Mutu

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