Sport : Die Torhüter retten den Erfolg

Handball: Füchse siegen bei Ahlen-Hamm 28:23

Timo Lämmerhirt

Hamm - Von Beginn an standen zwei Tschechen im Mittelpunkt der Partie zwischen den Handball-Bundesligisten Füchsen Berlin und Aufsteiger HSG Ahlen-Hamm: In der mit 2500 Zuschauern ausverkauften Arena zeigten die Keeper jeweils ein überragendes Spiel. Der Schlussmann der Gastgeber, Tomas Mrkva glänzte mit neun Paraden, Füchse-Schlussmann Petr Stochl bewies sogar 13 Mal seine Reflexe. Vielleicht war es auch dieser kleiner Unterschied, der zum Schluss entscheidend war für das Ergebnis: 28:23 (14:14) gewannen die Füchse.

Das Spiel war lange Zeit hart umkämpft, erst gegen Ende konnte der Favorit aus Berlin sich entscheidend absetzen. Die Berliner Trainer waren sich in der Beurteilung der Leistung ihrer Keeper jedenfalls einig. Dagur Sigurdsson und Ahlen-Hamms Kay Rothenpieler erklärten unisono: „Wir haben heute sehr gute Torhüter-Leistungen gesehen.“

Die Füchse taten sich mit dem engagierten Auftreten des Absteigers zunächst schwer. Der Treffer von Berlins Torsten Laen zum 14:13 für die Berliner war nicht nur zugleich der Pausenstand, sondern auch die zweite Führung der Gäste überhaupt. In der zweiten Halbzeit sorgten dann Cleverness und Erfahrung der Füchse dafür, dass sich die Berliner allmählich absetzen konnten. Berlins Rückraumakteure Bartlomiej Jaszka und Alexander Petersson erhöhten immer mehr das Tempo, sodass die Führung der Berliner immer weiter anwuchs (17:21, 20:24, 23:26). Die meisten Tore (je fünf) für die Füchse erzielten Markus Richwien und Alexander Petersson.

Auch der spät eingewechselte Nationaltorwart Silvio Heinevetter, der noch sechs Paraden zeigte und zudem einen Siebenmeter von Marcus Hock parierte, trug seinen Teil zum Auswärtserfolg bei. „Heinevetter und zuvor Stochl haben uns im Spiel gehalten. Schon zur Pause hätte Ahlen-Hamm führen müssen. Das Team hätte heute mehr verdient gehabt“, sagte Sigurdsson. Am Ende aber wurde es dank der Cleverness der Füchse eben doch ein relativ klarer Sieg. Timo Lämmerhirt

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