Sport : Die Zukunft ist jung

Handball-Nachwuchsspieler dominieren gegen Norwegen

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Hannover (dpa). Vor der Zukunft muss der deutschen HandballNationalmannschaft nicht bange sein. Auch mit einer zusammengewürfelten und mit drei Neulingen besetzten Auswahl gewann das stark verjüngte Team von Trainer Heiner Brandt am Freitagabend in Hannover die Testpartie gegen Norwegen mit 33:27 (16:12).

„Die jungen Spieler haben Spaß gemacht“, sagte Brandt. Er warnte jedoch vor Euphorie. „Man sollte das auch nicht überbewerten“, sagte der Nationaltrainer, der den Talenten Arne Niemeyer (GWD Minden), Holger Glandorf (HSG Nordhorn) und Stefan Kloppe (SC Magdeburg) zu ihren ersten Einsätzen in der A-Nationalmannschaft verhalf. „Sie haben noch viel zu lernen.“ Mit Petersen stand nur ein Feldspieler aus der ersten Sieben zur Verfügung, die vor knapp vier Monaten bei der Weltmeisterschaft in Portugal den zweiten Platz belegt hatte. Mit sieben Spielern, die 23 Jahre oder jünger sind, dominierte die DHB-Auswahl dennoch die Partie.

Die Europameisterschaft und die Olympischen Spiele im nächsten Jahr kommen für die meisten jungen Spieler noch zu früh. „Wenn alle gesund sind, werde ich mit dem Kader der EM und WM in die Turniere gehen“, kündigte Brandt an. „Aber wenn es Ausfälle gibt, habe ich nun Alternativen.“ Testspiele wie gegen die Norweger, die nicht eben stark besetzt waren, betrachtet Brandt als Nachhilfe unter Wettkampf-Bedingungen: „Ich hoffe, dass die jungen Spieler einiges von den Alten gelernt haben.“

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