DIE DEUTSCHEN GEGNER : Große Namen, große Rätsel

Das goldenste Jahr der goldenen Jahre war 1995. Damals gewann Ajax Amsterdam die Champions League, den Supercup und den Weltpokal. Trainer war Louis van Gaal; Jari Litmanen, Edgar Davids und Patrick Kluivert zauberten sich durch Europas Abwehrreihen und die Defensive hielt Frank de Boer zusammen. Der ist seit 2010 Trainer beim aktuellen Niederländischen Meister und hofft auf das scheinbar Unmögliche: Die Qualifikation für das Achtelfinale in der schwersten Gruppe der diesjährigen Champions League. Einschätzen lässt sich der heutige Gegner von Borussia Dortmund derzeit noch nicht. Gegen den PSV Eindhoven ging das Spiel um den niederländischen Supercup Anfang August verloren, in der Liga liegt Amsterdam nach fünf Spielen und elf Punkten auf Rang drei. Im Sommer wurden die Verteidiger Jan Vertonghen und Gregory van der Wiel abgegeben, auch Mittelfeldspieler Vurnon Anita hat Ajax verlassen. 27 Millionen Euro haben die Verkäufe eingebracht. Adäquater Ersatz wurde aber nicht verpflichtet.

Ähnlich sieht es nach dem Abgang von Routinier Olof Mellberg und dem Kreuzbandriss von Nationalverteidiger Avraam Papadopoulos bei Schalkes Gegner Olympiakos Piräus aus. Die Defensive könnte somit die Schwachstelle des 39-maligen Griechischen Meisters sein. Die Stärken liegen offensiv: Der Argentinier Ariel Ibagaza dirigiert auch mit 35 Jahren das Spiel erstklassig. Und nach überstandenem Knöchelbruch steht mit dem Ex-Herthaner Marko Pantelic ein Klassestürmer im Kader der Griechen. Bei Heimspielen sollte Piräus ohnehin nicht unterschätzt werden: Im letzten Jahr wurden im berüchtigten Karaiskakis-Stadion Arsenal und Dortmund besiegt. Tsp

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