Sport : Doping: Basso für zwei Jahre gesperrt

Rom - Der italienische Radsportverband hat Ivan Basso mit der Maximalsperre von zwei Jahren belegt. Nach der Anhörung des Giro-d’Italia-Siegers von 2006 in Rom entschied der Verband am Freitagabend, dass die vom Weltverband UCI geforderte übliche Sanktion für Ersttäter trotz Bassos Teil-Geständnis nicht reduziert wird. „Ich akzeptiere das Strafmaß. Ich werde weiter trainieren und plane 2009 zurückzukehren“, sagte der 29-Jährige nach der Urteilsverkündung. „Ich weiß, dass ich Fehler gemacht habe, und ich habe es verdient, bestraft zu werden.“ Da er vom Team CSC vor acht Monaten suspendiert worden ist, läuft seine Sperre bereits im Oktober 2008 ab.

Basso hatte auf die Milde der Funktionäre und eine baldige Fortsetzung seiner Karriere gehofft. Der Italiener hatte zugegeben, Blut bei dem spanischen Arzt Eufemiano Fuentes gelagert zu haben, um es auf illegale Weise bei der Tour de France 2006 einzusetzen. Da Basso der Tour-Start im Vorjahr wie Jan Ullrich wegen Doping-Verdachts verweigert wurde, hätte er sich jedoch nur des Doping-Versuchs schuldig gemacht, argumentierte Basso. Alle seine Siege habe er jedoch ohne Doping erreicht. Basso ist zur Zeit ohne Team. dpa

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