Sport : Doping: Marion Jones gibt Medaillen zurück

Boston - Drei Tage nach ihrem Doping-Geständnis hat die mehrfache US-Sprint-Weltmeisterin Marion Jones alle ihre im Jahr 2000 bei den Olympischen Spielen in Sydney gewonnenen Medaillen zurückgegeben. Wie die US-Antidoping-Agentur Usada in Colorado Springs mitteilte, übergab die ehemals schnellste Frau der Welt am Montag der Usada und dem Olympischen Komitee der USA freiwillig ihre drei Gold- und zwei Bronzemedaillen. Zudem habe sie eine zweijährige Dopingsperre als Strafe für die Einnahme unerlaubter leistungssteigernder Substanzen akzeptiert – was sie nicht hart trifft: Jones hat ihren Rücktritt vom Leistungssport erklärt. Jones hatte in Sydney Gold über 100 und 200 Meter sowie mit der 4x400-Meter-Staffel gewonnen. Über 4x100 Meter und im Weitsprung gewann sie Bronze. Am Freitag hatte die 31-Jährige vor einem New Yorker Gericht gestanden, im Zusammenhang mit Dopingvorwürfen jahrelang gelogen zu haben. Wegen Falschaussage in zwei Fällen droht ihr eine Haftstrafe. Das Urteil soll im Januar gefällt werden. dpa

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